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NSA vor Tebartz-van Elst: Das brachte uns 2013 auf die Palme

Moralaufreger des Jahres  

Was uns 2013 auf die Palme gebracht hat

19.12.2013, 13:09 Uhr | t-online.de

NSA vor Tebartz-van Elst: Das brachte uns 2013 auf die Palme. Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst bekam 2013 den Zorn der Deutschen zu spüren. (Quelle: dpa)

Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst bekam 2013 den Zorn der Deutschen zu spüren. (Quelle: dpa)

In einer Studie zur Moral in Deutschland sind die Deutschen nach den Moralaufregern des Jahres gefragt worden: Dabei wurde die Wut auf den Limburger Skandal-Bischof Tebartz-van Elst nur von der Verachtung für die NSA übertroffen.

Die gesamte Studie im Auftrag des Deutschen Instituts für Gütesicherung und Kennzeichnung soll im Januar erscheinen.

Der größte Moralaufreger für die Deutschen war der Abhörskandal der NSA. Alleine darauf entfallen gut 31 Prozent der Stimmen. Befragte aus Großstädten empfinden die NSA-Affäre dabei schlimmer als Befragte in Kleinstädten.

Platz zwei für Tebartz-van Elst

Auf Platz zwei folgt die Affäre um Tebartz-van Elst. Für 23 Prozent der Menschen war das der Aufreger des Jahres. Hier drückt sich der Stadt-Land Unterschied genau umgekehrt aus: Befragte in Kleinstädten beurteilen die Ausgaben beim Bau des neuen Amts- und Wohnsitzes des Bischofs schwerwiegender als Befragte in Großstädten.

Die Hoeneß-Steueraffäre (13 Prozent) landet auf Platz drei und regt damit mehr Personen auf als die Euro-Krise (8 Prozent), die trotz permanenter Medienberichterstattung nur Platz vier der Umfrage belegt.

Pferdefleisch vor Rauchverbot und Götze

Der Pferdefleischskandal, bei dem im Februar Pferdefleisch unter anderem in Tiefkühl-Lasagne festgestellt wurde, ist für sieben Prozent der Befragten der Moralaufreger 2013 und liegt damit auf Platz fünf.

Auf Platz sechs folgt das Rauchverbot. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen trat dieses Jahr am 1. Mai das neue Nichtraucherschutzgesetz in Kraft: Das Rauchen wurde unter anderem in Kneipen, Restaurants und auf Spielplätzen gesetzlich verboten.

"Mich hat nichts davon aufregt" sagen neun Prozent der 1050 Befragten. Und für drei Prozent gab es sonstige Moralaufreger in diesem Jahr - unter anderen sorgte der Wechsel von Spieler Mario Götze von Dortmund zu Bayern München für große Empörung unter Fußballfans.

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