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Evangelische Kirsche plädiert für Islamunterricht in ganz Deutschland

Gegen Versuchungen von Fundamentalisten  

EKD-Ratsvorsitzender plädiert für Islamunterricht in ganz Deutschland

27.05.2016, 10:31 Uhr | dpa

Evangelische Kirsche plädiert für Islamunterricht in ganz Deutschland. EKD fordert Islam-Unterricht an deutschen Schulen: Junge muslimische Schüler sollten die Möglichkeit erhalten, sich kritisch mit der Tradition ihrer Religion auseinanderzusetzen. (Quelle: dpa)

EKD fordert Islam-Unterricht an deutschen Schulen: Junge muslimische Schüler sollten die Möglichkeit erhalten, sich kritisch mit der Tradition ihrer Religion auseinanderzusetzen. (Quelle: dpa)

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, fordert einen "flächendeckenden Islamunterricht" an deutschen Schulen. Das sei die beste Möglichkeit, junge Muslime immun zu machen gegen die Versuchungen von Fundamentalisten, sagte der Münchner Landesbischof der "Heilbronner Stimme".

Junge muslimische Schüler müssten die Möglichkeit erhalten, sich kritisch mit der Tradition ihrer Religion auseinanderzusetzen. "Sie können zugleich Neues über den Islam lernen - und das auf dem Boden des Grundgesetzes", sagte Bedford-Strohm.

Es muss klare Ansprechpartner für den Staat geben

Er plädierte dafür, dass die islamischen Verbände wie die christlichen Kirchen den Religionsunterricht an den Schulen selbst verantworten. Dafür wünsche er sich, "dass die Muslime in Deutschland sich so aufstellen, dass es klare Ansprechpartner für den Staat gibt".

Wie die Zeitung unter Berufung auf die Kultusministerkonferenz berichtet, bieten zurzeit Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz islamischen Religionsunterricht an. Im Saarland wird der islamische Religionsunterricht derzeit in einigen Klassen erprobt.

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