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"Spiegel" meldet: Willy Brandt erhielt Geld aus den USA

Geheime Zahlungen  

"Spiegel": Willy Brandt bekam Geld aus den USA

10.06.2016, 17:29 Uhr | dpa, t-online.de

"Spiegel" meldet: Willy Brandt erhielt Geld aus den USA. Willy Brandt bestritt zu Lebzeiten, Geld aus den USA erhalten zu haben. (Quelle: imago / ZUMA / Keystone)

Willy Brandt bestritt zu Lebzeiten, Geld aus den USA erhalten zu haben. (Quelle: imago / ZUMA / Keystone)

Die USA unterstützten in ihrer Zeit als Besatzungsmacht den SPD-Politiker Willy Brandt mit Geldern in einem parteiinternen Machtkampf. Das berichtet der "Spiegel" vorab.

1950 hätten die Amerikaner dem damaligen Westberliner Bundestagsabgeordneten die Summe von 200.000 Mark zukommen lassen, berichtete das Nachrichtenmagazin. Es beruft sich auf den Historiker Scott Krause, der seine Erkenntnisse aus Archivunterlagen in dieser Woche der Berliner Brandt-Stiftung präsentiert habe.

Die Amerikaner hätten Brandt gefördert, weil er zu jenen Berliner Sozialdemokraten gehörte, die eine Westintegration der jungen Bundesrepublik befürworteten. In der SPD war dieser Kurs damals umstritten. Später sei noch mehr Geld geflossen.

Brandt selbst hatte die Vorwürfe bereits 1977 scharf zurückgewiesen und eine "lügenhafte Kampagne" gegen ihn genannt. Der damalige SPD-Geschäftsführer Egon Bahr übergab dem Weißen Haus sogar einen Protestbrief, US-Präsident Carter beschwichtigte anschließend die Medien. 


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