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Joachim Gauck stellt sich hinter Angela Merkel und Thomas de Maizière

ZDF-Sommerinterview  

Gauck stellt sich hinter Merkel und de Maizière

14.08.2016, 12:28 Uhr | AFP, dpa

Joachim Gauck stellt sich hinter Angela Merkel und Thomas de Maizière. Bettina Schausten (l.), Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios, posiert mit Bundespräsident Joachim Gauck. (Quelle: dpa)

Bettina Schausten (l.), Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios, posiert mit Bundespräsident Joachim Gauck. (Quelle: dpa)

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich mit Blick auf die Herausforderungen durch den Flüchtlingszuzug hinter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gestellt. Das von ihr geprägte Motto "Wir schaffen das" unterstütze er. Zudem bekam Thomas de Maizière (CDU) für seine Sicherheitspolitik Rückendeckung.

"Ich mag mir eine Regierungschefin nicht vorstellen, die vor das Volk tritt und sagt, wir schaffen das nicht. Also, warum sollte man eine solche Person wählen", sagte Gauck im ZDF-"Sommerinterview".

Deutschland ist kein "sinkendes Schiff"

Nach Einschätzung Gaucks befindet sich Deutschland trotz der Probleme etwa bei der Integration der Flüchtlinge nicht in einem bedenklichen Zustand. "Das Land ist nicht in einem Zustand wie ein sinkendes Schiff, es ist noch nicht mal in einem Zustand eines schweren Orkans, sondern es sind Böen, die uns schütteln, und es sind Böen, die die Gesellschaft auch durcheinanderbringen ein wenig."

Auf die Frage nach einer möglichen Diskrepanz zwischen ihm und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Flüchtlingspolitik sagte Gauck im ZDF: "Die Bundeskanzlerin und ich verfolgen dieselbe Linie, wir verwenden nur unterschiedliche Ausdrücke." 

"Also da kann ich doch gut mit leben"

Gauck unterstützte in dem ZDFInterview auch den sicherheitspolitischen Kurs von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). Der Minister habe "ganz nüchtern" klargestellt, ein Burka-Verbot und die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft seien mit ihm nicht zu machen, sagte Gauck. "Also da kann ich doch gut mit leben."

In der Diskussion um die innere Sicherheit nach den jüngsten Anschlägen hatten mehrere CDU-Politiker gefordert, die Vollverschleierung muslimischer Frauen zu verbieten und die doppelte Staatsbürgerschaft abzuschaffen.

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