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Unionsländer wollen Flatrate-Partys verbieten

Innenministerkonferenz  

Unionsländer wollen Flatrate-Partys verbieten

31.05.2007, 11:49 Uhr

Aus für Flatrate-Partys? Die Innenminister der Unionsparteien fordern vom Bund, die unbegrenzte Abgabe von Alkohol an Jugendliche zum Pauschalpreis zu verbieten.

Empfehlung an die Regierung
Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann kündigte in der "Passauer Neuen Presse" an, dass sich die Unionsminister am Donnerstag auf der Innenministerkonferenz mit den SPD-Ressortchefs auf eine Empfehlung an die Regierung verständigen wollen. Ein solches Verbot solle ins Jugendschutzgesetz aufgenommen werden. Sein baden-württembergischer Amtskollege Heribert Rech sagte: "Wir müssen bundesweit an das Problem ran."

Jugendliche Immer mehr Alkoholvergiftungen
Trinken, bis der Arzt kommt
Alkoholsucht
Test


Schüler hatte sich zu Tode gesoffen
Bei Flatrate-Partys zahlen Kneipenbesucher eine Pauschale und können dann so viel Alkohol trinken wie sie wollen. Nach dem Todesfall eines Berliner Jugendlichen im April war eine bundesweite Diskussion über dieses Pauschalsaufen ausgebrochen. Der 16 Jahre alter Schüler hatte so viel getrunken, dass er ins Koma fiel. Eine Obduktion ergab als Todesursache eine Alkoholvergiftung. Der Gymnasiast soll an einem Abend mehr als 50 Gläser Tequila getrunken haben.


Mehr Alkoholvergiftungen
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts hat die Zahl der Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Von 2000 bis 2004 stieg sie um 50 Prozent. Nach Beobachtung der Anonymen Alkoholiker tritt auch die Abhängigkeit früher ein. Statistische Daten dazu gibt es allerdings nicht. Für den Stuttgarter Minister Rech sind die Pauschal-Angebote gar ein Grund dafür, dass die Straftaten von Jugendlichen unter Alkoholeinfluss stark zugenommen haben.




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