Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland >

Linke in der Mehrheit, Rechte auf dem Vormarsch

Kommunalwahlen in Brandenburg  

Linke in der Mehrheit, Rechte auf dem Vormarsch

29.09.2008, 20:47 Uhr | AFP , dpa

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (re.) und der Parteivorsitzende der brandenburgischen Linkspartei, Thomas Nord (Quelle: ddp) SPD und Linkspartei sind als stärkste politische Kräfte aus den Brandenburger Kommunalwahlen hervorgegangen. Nach der Auszählung fast aller Kreistagswahlergebnisse kamen die Sozialdemokraten landesweit auf 25,3 Prozent (2003: 23,5 Prozent) der Stimmen, wie der Landeswahlleiter am Montag in Potsdam mitteilte.

Auf die Linke entfielen 25,3 Prozent - 2003 hatte die damalige PDS 23,5 Prozent der Stimmen erhalten. Die CDU verlor ihre Position als auf Kommunalebene stärkste Kraft und sackte von 27,8 auf 19,4 Prozent ab. Das Ergebnis berücksichtigt bis auf drei Stimmbezirke landesweit alle Wahlergebnisse zu den Kreistagen. Die Wahlbeteiligung lag mit 50,3 Prozent deutlich höher als 2003 (45,8 Prozent).

CSU bei 43,4 Prozent Die absolute Mehrheit ist weg

NPD verdreifacht Stimmenanteil

Die FDP blieb mit 7,2 Prozent (2003: 6,3 Prozent) fast konstant, Bündnis 90/Die Grünen kamen erneut auf 4,2 Prozent. Die rechtsextreme NPD legte von 0,5 auf 1,8 Prozent zu, die DVU blieb mit 1,6 Prozent nahezu unverändert (1,5).

Erfolg für Rechtsextreme in Cottbus

In Potsdam kann die DVU mit einem, die NPD in Cottbus mit zwei Mandaten in die Stadtverordnetenversammlung einziehen. Wegen der noch nicht vollständig ausgezählten Kreistagswahlergebnisse steht noch nicht fest, wie viele Mandate rechtsextreme Parteien dort erringen. Zudem liegen noch nicht alle Wahlergebnisse der Wahlen in den Gemeinden vor.

Einzug in zahlreiche Kreistage erwartet

Nach den vorläufigen Ergebnissen zieht die NPD aber voraussichtlich mit ein bis drei Abgeordneten in die Kreistage von Oberhavel, Spree-Neiße, Uckermark, Dahme-Spreewald und Oder-Spree ein. Im Havelland war zunächst noch unsicher, ob sie den Sprung in den Kreistag schafft. Dagegen scheiterte in Guben (Spree-Neiße) ihr Versuch, einen verurteilten Totschläger in die Stadtverordnetenversammlung zu bringen. Die ebenfalls rechtsextreme DVU wäre nach bisherigem Stand in den Kreisen Märkisch-Oderland, Oberspreewald-Lausitz, Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark, Prignitz sowie in der Landeshauptstadt Potsdam mit ein bis zwei Abgeordneten vertreten. In den Kreisen Dahme-Spreewald, Spree-Neiße und Uckermark hielt zuletzt keine rechte Partei Mandate.


Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR;

shopping-portal