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Terrordrohung: Neues Video mit Deutschlandbezug aufgetaucht

Bundesregierung direkt angesprochen  

Neues Terrorvideo mit Deutschlandbezug aufgetaucht

30.01.2009, 14:38 Uhr | t-online.de, dpa

Immer häufiger drohen Vermummte in Videos mit Anschlägen gegen Deutschland  (Foto: dpa)Immer häufiger drohen Vermummte in Videos mit Anschlägen gegen Deutschland (Foto: dpa)

Nach ARD-Informationen gibt es ein neues Video, in dem Islamisten mit Anschlägen in Deutschland drohen. Einer der Vermummten spreche in der letzten Passage des Videos Deutsch. Zudem werde die Bundesregierung konkret angesprochen. Das Video wird nach Angaben der ARD der "Islamischen Dschihad Union" (IJU) zugeschrieben.

In dem Video drohe ein Sprecher, vermutlich mit Bezug auf Afghanistan und Gaza: "In diesem Jahr haben wir ein paar Überraschungspakete an die Besatzungsmächte vorbereitet. Denn der Verbündete der Besatzungsmächte muss immer mit unseren Angriffen rechnen." Die Bundesregierung werde auch direkt angesprochen. So heiße es in dem Video: "Seit über zehn Tagen schaut die Welt zu, wie im Gazastreifen (...) die Muslime massakriert, ermordet werden (...). Wo sind die USA? Wo bleibt Frau Merkel und ihr Kabinett?"

Video Al-Kaida droht mit Anschlägen in Deutschland
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Video wird derzeit ausgewertet

Auf dem Video seien sechs Vermummte zu sehen. Sie säßen nebeneinander, seien mit Maschinengewehren bewaffnet und trügen nach eigenen Angaben US-Uniformen. Die Aufnahme sei wahrscheinlich während der Kämpfe im Gazastreifen entstanden, berichtete die ARD. Die Drohbotschaft beziehe sich darauf; unter anderem seien tote Kinder und Verletzte zu sehen. Laut ARD ist das Video den deutschen Sicherheitsbehörden bekannt und werde derzeit ausgewertet.

Aus Usbekistan gesteuert

Die "Islamische Dschihad Union" (IJU) wurde nach Angaben des Verfassungsschutzes 2002 von ehemaligen Mitgliedern der "Islamischen Bewegung Usbekistans" gegründet. Die Führung der Gruppe setze sich immer noch hauptsächlich aus ethnischen Usbeken zusammen. Seit dem Jahr 2004 rückten westliche oder israelische Einrichtungen in den Fokus der IJU.

Hintergrund Die Islamische Dschihad-Union
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