Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland >

Elterngeld: Ministerin Schröder stoppt Verbesserungen

Schröder stoppt Ausbau des Elterngeldes

11.04.2011, 10:48 Uhr | dpa , dapd , AFP

Elterngeld: Ministerin Schröder stoppt Verbesserungen. Elterngeld: Väter sollten noch mehr Zeit für ihre junge Familie haben. Daraus wird jetzt erst einmal nichts (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Elterngeld: Väter sollten noch mehr Zeit für ihre junge Familie haben. Daraus wird jetzt erst einmal nichts (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Nichts wird's mit der versprochenen Verbesserung des Elterngeldes - vor allem die Väter gucken in die Röhre: Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat ihre Pläne zur Verbesserung des Elterngeldes gestoppt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Damit fiele ein weiteres Vorhaben aus dem schwarz-gelben Koalitionsvertrag unter den Tisch.

Weitere Nachrichten und Links

Ein Sprecher des Ministeriums für Familien bestätigte den Bericht der SZ. Entgegen den Ankündigungen im Koalitionsvertrag sei "eine Weiterentwicklung des Elterngeldes im Moment aus finanziellen Gründen nicht darstellbar". Sprich: Es fehlt angeblich das Geld.

Bisher können Eltern nach der Geburt eines Kindes maximal 14 Monate lang Elterngeld beziehen. Zwölf Monate sind für den einen Partner vorgesehen; zwei weitere Monate finanziert der Staat nur, wenn der andere Partner - in der Regel der Vater - ebenfalls Elterngeld beantragt. Diese sogenannten Vätermonate sollten laut Koalitionsvertrag ausgeweitet werden.

Plan: Von zwei auf vier Vätermonate

Unionsabgeordnete hatten 2009 dafür plädiert, dass aus zwei Vätermonaten vier werden sollten. Der Anspruch der Mütter wäre damit gleich geblieben; aber Väter hätten ihre Babypause verlängern können. Das hätte jedoch die Kosten des Elterngeldes - derzeit etwa vier Milliarden Euro jährlich - erhöht. Der Grund, warum das Familienministerium diesen Plan nun erst einmal verworfen hat.

Das Statistische Bundesamt stellt in einer neuen Berechnung fest, dass derzeit fast 24 Prozent aller Väter nach Geburt eines Babys kurzzeitig aus dem Job aussteigen. Die aktuellen Zahlen wiesen für die Länder Bayern, Berlin und Sachsen sogar eine Quote von etwa 30 Prozent aus, berichtet die "Süddeutsche".

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal