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Nach Wahl in Niedersachsen: McAllister bricht in Tränen aus

David McAllister bricht in Tränen aus

21.01.2013, 19:49 Uhr | t-online.de, dpa

Nach Wahl in Niedersachsen: McAllister bricht in Tränen aus. Versuchte auf der Pressekonferenz mit der Kanzlerin die Fassung zu bewahren: David McAllister (Quelle: Reuters)

Versuchte auf der Pressekonferenz mit der Kanzlerin die Fassung zu bewahren: David McAllister (Quelle: Reuters)

Nach teilweise 17 Prozentpunkten Rückstand auf Rot-Grün und einer bemerkenswerten Aufholjagd auf der Zielgeraden noch abgefangen zu werden hat den abgewählten Ministerpräsidenten von Niedersachsen offenbar tief getroffen. Einen Tag nach seiner Niederlage brach David McAllister auf der Sitzung des CDU-Präsidiums in Tränen aus und konnte sich minutenlang nicht beruhigen - er ertrug die Analyse der Wahlschlappe einfach nicht mehr.

Es sei für viele Mitglieder im sonst knallharten Berliner Haifischbecken ein sehr bewegender Moment gewesen, hieß es. Selbst die so kühle Angela Merkel fühlte mit ihm. "Wir waren heute einfach alle ein Stück weit traurig", sagte die Kanzlerin.

Neben Merkel reißt er sich zusammen

Nach dem "Wechselbad der Gefühle" der langen Wahlnacht schmerze die Niederlage besonders, sagte Merkel auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit McAllister - der hatte zwar seine Fassung einigermaßen wiedergewonnen, wirkte aber noch verloren im Foyer der CDU-Zentrale, von der aus man sechs Stockwerke hoch durch eine Glaskuppel in den Himmel schauen kann.

Mitarbeiter haben sich auf den Rängen versammelt und beklatschen den Wahlverlierer. Er schaut nach oben, er lächelt nicht einmal, er reißt sich nur zusammen, damit er jetzt nicht noch einmal die Fassung verliert.

Merkel: "Ihm gehört die Zukunft"

Dabei sieht es doch gar nicht so düster aus für den 42-Jährigen. McAllister will jetzt wohl doch CDU-Landeschef in Niedersachsen bleiben. Tendenziell scheint es ihn aber nach Berlin zu ziehen - wie seine Vorgänger in Niedersachsen, Gerhard Schröder, Sigmar Gabriel und Christian Wulff. Da passt es gut, dass ihm CDU-Chefin Angela Merkel demonstrativ den Rücken stärkt - auch nach der Wahlniederlage und einem eher enttäuschenden Ergebnis für die CDU.

McAllister gehöre "zu den fähigsten und besten Köpfen" der CDU und zur jüngeren Generation der Partei, sagte sie. "Insofern gehört ihm die Zukunft - an welcher Stelle, werden wir in aller Ruhe besprechen."

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