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Daniel Bahr traut staatlichen Angeboten zur Altersvorsorge nicht

"Man weiß nie, was mit dem Geld passiert"

13.06.2013, 08:13 Uhr | t-online.de

Daniel Bahr traut staatlichen Angeboten zur Altersvorsorge nicht. Skeptisch gegenüber Politikern: Gesundheitsminister Daniel Bahr (Quelle: dpa)

Skeptisch gegenüber Politikern: Gesundheitsminister Daniel Bahr (Quelle: dpa)

Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) traut seiner eigenen Berufsgruppe nicht: In einem TV-Interview brachte er mit deutlichen Worten sein Misstrauen gegenüber Politikern zum Ausdruck - hier speziell in Sachen staatliche Altersvorsorge. Das berichtet die "Welt".

In der Sendung "Deutschland akut – der WELT Talk" äußerte Bahr Zweifel an staatlichen Angeboten zur Altersvorsorge: "Ich würde einer privaten Vorsorge viel mehr vertrauen als einem Staat, bei dem man nie weiß, was mit dem Geld passiert, das Politiker verwalten. In den Niederlanden zum Beispiel wurde die Pflegeversicherung einfach wieder abgeschafft."

Minister zahlt 700 Euro monatlich ein

Selbst buttert der Minister einen Betrag in die private Vorsorge, den sich vermutlich nicht jeder leisten kann. Auf die Frage nach der Höhe seiner persönlichen Altersvorsorge sagte der Bahr: "Ich zahle in eine Lebensversicherung ein und werde jetzt eine private Pflegevorsorge abschließen. Insgesamt geht das monatlich auf 700 Euro zu."

Er verriet außerdem, dass er im Hause Bahr über die Zukunftssicherung allein entscheidet: "Ich muss für meine Frau mit entscheiden. Sie sagt 'du hast eine Banklehre, du musst das machen'".

Neben Bahr hatte Moderator Claus Strunz neben Bahr Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR) und Mariella Ahrens, Schauspielerin, Schirmherrin und Gründungsmitglied des Vereins Lebensherbst, eingeladen.

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