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Al-Kaida plant laut "Bild" Anschläge auf Schnellzüge in Europa

Terror in Europa?  

Al-Kaida plant angeblich Anschläge auf Züge

19.08.2013, 13:24 Uhr | dpa, t-online.de

Al-Kaida plant laut "Bild" Anschläge auf Schnellzüge in Europa. Ohnehin übliche Patrouillen an Bahnhöfen werden künftig noch verstärkt (Quelle: dpa)

Ohnehin übliche Patrouillen an Bahnhöfen werden künftig noch verstärkt (Quelle: dpa)

Das Terrornetzwerk Al-Kaida plant nach Informationen der "Bild"-Zeitung Anschläge auf Schnellzüge in Europa. Die deutschen Sicherheitsbehörden seien deshalb in Alarmbereitschaft versetzt worden. Denkbar seien nach Auskunft von Experten sowohl Sabotage-Akte an Schienen und Oberleitungen als auch Anschläge mit Sprengsätzen auf Gleisen oder in Tunneln und sogar Bombenanschläge in Schnellzügen selbst.

Der Hinweis auf die geplanten Anschläge stammt nach Angaben aus Sicherheitskreisen vom amerikanischen Geheimdienst NSA, der offenbar vor wenigen Wochen ein Telefonat zwischen hochrangigen Al-Kaida-Mitgliedern abgehört hat. Dabei soll nach Informationen des Blattes die Anschlagsserie auf Züge in Europa zentrales Thema gewesen sein.

Zusätzliche Streifen im Einsatz

Deshalb sicherten deutsche Behörden inzwischen seit mehr als zwei Wochen die ICE-Trassen und Bahnhöfe der Deutschen Bahn mit einer Reihe von zusätzlichen "unsichtbaren Maßnahmen", darunter unter anderem durch intensive Zivilstreifen der Bundespolizei, schreibt das Blatt weiter. Aus Sicherheitskreisen verlautete, dass die ohnehin schon hohen Sicherheitsmaßnahmen nicht verschärft worden seien.

Das Bundesinnenministerium hat den "Bild"-Bericht relativiert. "Die Sicherheitslage hat sich nicht verändert", sagte ein Sprecher. Es gebe es immer wieder Warnhinweise der Nachrichtendienste, denen nachgegangen werde. Diese würden nicht kommentiert. Deutschland liege grundsätzlich "im Zielspektrum des internationalen dschihadistischen Terrorismus".

In den vergangenen Monaten hatten die vom Enthüller Edward Snowden aufgedeckten Spähaktivitäten der NSA weltweit für Empörung gesorgt. Das Weiße Haus und auch die Bundesregierung betonten stets den Sicherheitsaspekt der Überwachung im Kampf gegen den Terror.

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