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Annette Schavan: Deutsche Botschafterin im Vatikan

Ex-Bildungsministerin  

Schavan wird Botschafterin im Vatikan

04.02.2014, 07:42 Uhr | AFP, dpa

Annette Schavan: Deutsche Botschafterin im Vatikan. Wird Ex-Bildungsministerin Schavan Botschafterin im Vatikan? (Quelle: dpa)

Wird Ex-Bildungsministerin Schavan Botschafterin im Vatikan? (Quelle: dpa)

Die ehemalige Bundesbildungsministerin Annette Schavan wechselt als Botschafterin in den Vatikan. Das habe sie ihrem Kreisverband mitgeteilt, sagte der Ulmer CDU-Kreisvorsitzende Paul Glökler.

Mit dem Ausscheiden des derzeitigen Botschafters Reinhard Schweppe im Sommer werde sie nach Rom gehen. Auch aus dem Umfeld der CDU wurden entsprechende Informationen der "Süddeutschen Zeitung" bestätigt.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin bestätigte entsprechende Pläne. Die Vereinbarung sei seines Wissens bereits in den Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD getroffen worden. Einen formellen Regierungsbeschluss gebe es seines Wissens noch nicht.

Die 58-jährige Schavan ist katholische Theologin und war 14 Jahre lang bis 2012 stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU.

Doktortitel aberkannt

Der bisherige Vertreter Deutschlands in dem Kirchenstaat, Reinhard Schweppe, solle im Sommer in den Ruhestand versetzt werden, schrieb die "Süddeutsche Zeitung", ohne Quellen zu nennen. Schavan, die im Februar 2013 wegen einer Plagiatsaffäre ihren Doktortitel verlor und zurücktrat, solle ihm nachfolgen.

Am Sonntag hatte Schavan den Medienbericht noch nicht kommentiert. Die "Süddeutsche" erklärte ihre Verschwiegenheit mit dem komplizierten Vorgang der Ernennung. Demnach muss zunächst das Auswärtige Amt einen Vorschlag machen. Dann entscheidet das Kabinett unter Einbeziehung des Bundespräsidenten. Schließlich fragt das Auswärtige Amt im "Empfängerstaat" nach, ob dieser der Berufung zustimmt. Erst dann ernennt der Bundespräsident den Botschafter.

Die Universität Düsseldorf hatte Schavan Anfang 2013 den Doktortitel wegen "vorsätzlicher Täuschung durch Plagiat" entzogen. Die Ministerin bestreitet den Vorwurf bis heute, trat damals aber zurück.

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