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Thüringen: AfD-Mann Stephan Brandner provoziert nach Ramelow-Wahl

DDR-Memorabilia gezeigt  

AfD-Mann provoziert nach Ramelow-Wahl

05.12.2014, 14:38 Uhr | t-online.de, dpa

Thüringen: AfD-Mann Stephan Brandner provoziert nach Ramelow-Wahl. Stephan Brandner von der AfD provoziert nach der Wahl von Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten. (Quelle: Reuters)

Stephan Brandner von der AfD provoziert nach der Wahl von Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten. (Quelle: Reuters)

Kurz nach der Wahl von Bodo Ramelow zum neuen Ministerpräsidenten von Thüringen hat ein AfD-Politiker beinahe einen Eklat verursacht. Stephan Brandner hielt nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses einen DDR-Dokumentenordner und eine Militärmütze aus der Zeit der SED-Diktatur in die Kamera. Wenig später gab Brandner noch ein weiteres, pikantes Detail bekannt.

Brandner gab nach der Wahl auch zu, in beiden Wahlgängen den jeweiligen ungültigen Stimmzettel abgegeben zu haben. Das räumte der AfD-Politiker gegenüber der "Ostthüringer Zeitung" ein. Er sei demonstrativ an der Wahlkabine vorbeigelaufen und wollte für sich persönlich dokumentiert wissen, dass er nicht für Ramelow gestimmt habe, so Brandner. In beiden Wahlgängen war je eine ungültige Stimme abgegeben worden.

Auch ansonsten fand die AfD deutliche Worte zur neuen Rot-Rot-Grünen Koalition: Der CDU warfen die Rechtspopulisten vor, Ramelow zu seinem Amt als Ministerpräsident von Thüringen verholfen zu haben. "Die CDU hat sich mit ihrer Verweigerungshaltung gegenüber der AfD zum Steigbügelhalter der SED-Nachfolgepartei gemacht", sagte der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Landtag von Brandenburg, Alexander Gauland. Die neue rot-rot-grüne Landesregierung habe keine sichere Mehrheit und sei daher erpressbar, fügte er hinzu.

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