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Terror in Deutschland: Islamisten planten Anschlag mit zehn Attentätern

Terror in Deutschland  

Islamisten planten Anschlag mit zehn Attentätern

03.06.2016, 14:59 Uhr | t-online.de

Terror in Deutschland: Islamisten planten Anschlag mit zehn Attentätern. Eines der terrorverdächtigen IS-Mitglieder wird in Karlsruhe dem Haftrichter vorgeführt. (Quelle: dpa)

Eines der terrorverdächtigen IS-Mitglieder wird in Karlsruhe dem Haftrichter vorgeführt. (Quelle: dpa)

Nach dem Zugriff auf drei Mitglieder der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Deutschland sind neue Details ans Licht gekommen: Den geplanten Anschlag auf die Düsseldorfer Altstadt wollte die Terrorzelle laut Informationen des "Spiegel" offenbar mit insgesamt zehn Attentätern durchführen.

Ermittler hatten am Donnerstag in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg drei mutmaßliche IS-Mitglieder aus Syrien festgenommen, die die Ermittlungskommission "Anbieter" schon seit Monaten im Visier hatte. Ein vierter Verdächtiger aus derselben Terrorzelle, Saleh A., sitzt seit Februar in Frankreich in Untersuchungshaft. Von dort soll auch der Tipp an die deutschen Behörden gekommen sein.

Zu den vier Islamisten hätten sich jedoch noch sechs weitere Terroristen auf den Weg machen sollen, berichtet der "Spiegel". Saleh A. habe das gegenüber Ermittlern verraten. Die Bundesanwaltschaft in Deutschland bemühe sich derzeit um die Auslieferung des 25-Jährigen.

Darum erfolgte der plötzliche Zugriff

Plan der IS-Mitglieder war laut dem Nachrichtenmagazin ein Anschlag auf die Altstadt in Düsseldorf: Zwei Selbstmordattentäter sollten sich nahe der Heinrich-Heine-Allee in Düsseldorf in die Luft sprengen. Anschließend hätten die weiteren Attentäter möglichst viele Passanten mit Gewehren und Sprengsätzen töten sollen.

Zu den Verhaftungen am Donnerstag kam es dem neuen "Spiegel"-Bericht zufolge, als einer der mutmaßlichen Terroristen nach Südeuropa reisen wollte. Aus Sorge, man könne ihn aus den Augen verlieren oder er könne weitere Kämpfer nach Deutschland holen, schlugen die Ermittler zu. Der Zugriff auf die drei IS-Mitglieder erfolgte im Auftrag des Generalbundesanwalts Peter Frank.


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