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Amoklauf in München: Vater des Amokläufers äußert sich erstmals

Jetzt spricht der Vater des Amokläufers  

"Unser Leben in München ist erledigt"

31.07.2016, 15:26 Uhr | dpa, AFP

Amoklauf in München: Vater des Amokläufers äußert sich erstmals. Nach dem Amoklauf: Blumen und Kerzen liegen am Tatort vor dem Olympia-Einkaufszentrum in München. (Quelle: dpa)

Nach dem Amoklauf: Blumen und Kerzen liegen am Tatort vor dem Olympia-Einkaufszentrum in München. (Quelle: dpa)

Nach dem Amoklauf ihres Sohnes vor einer Woche in München waren sie tagelang nicht vernehmungsfähig. Unvorstellbar, wie es den Eltern des 18-Jährigen, der neun Menschen und sich selbst erschoss, gehen muss. Erstmals hat sich jetzt der Vater an die Öffentlichkeit gewendet.

"Mir geht es schlecht. Wir bekommen Morddrohungen. Meine Frau weint seit einer Woche. Unser Leben in München ist erledigt", sagte der Vater der "Bild am Sonntag.

Von den Plänen seines Sohnes habe er keine Ahnung gehabt. "Von einer Waffe habe ich nichts gewusst." Der 18-Jährige Deutsch-Iraner hatte am 22. Juli neun Menschen und sich selbst erschossen. Die Pistole hatte er sich offenbar heimlich im Internet besorgt.

Mitschüler wegen Mobbing angezeigt

Der Vater berichtete weiter, dass sein Sohn ihm nie erzählt habe, wie er in der Schule gemobbt wurde. Vor vier Jahren habe er jedoch über einen Mitschüler davon erfahren. "Ich habe Ali von der Schule genommen und mit der Lehrerin gesprochen", sagte er der "BamS". "Einige der mobbenden Mitschüler habe ich angezeigt." Doch seien die Ermittlungen eingestellt worden.

Der Schüler war nach den bisherigen Ermittlungen von dem rechtsextremen Attentäter Anders Behring Breivik aus Norwegen fasziniert. Seine meist muslimischen Opfer hatten einen Migrationshintergrund mit Wurzeln etwa in der Türkei oder dem Kosovo. Die Ermittler hatten zunächst aber vor allem auf psychische Probleme des Schülers verwiesen.

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