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AfD-Spitzenkandidat Holm: "Das ist ein Ausrufezeichen von Schwerin nach Berlin"

So reagiert die AfD auf den Wahlerfolg  

"Das ist ein Ausrufezeichen von Schwerin nach Berlin"

05.09.2016, 09:52 Uhr | agr, t-online.de, dpa

AfD-Spitzenkandidat Holm: "Das ist ein Ausrufezeichen von Schwerin nach Berlin". AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm (rechts) freut sich über das Wahlergebnis. (Quelle: AP/dpa)

AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm (rechts) freut sich über das Wahlergebnis. (Quelle: AP/dpa)

20,8 Prozent - für die AfD war die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern ein Erfolg. "Wir sind sehr zufrieden", sagt Spitzenkandidat Leif-Erik Holm im Gespräch mit t-online.de

"Man hatte zwar zwischenzeitlich das Gefühl, dass es noch höher hinaus gehen könnte. Aber wir haben unsere Wahlziele erreicht und sind zufrieden", so Holm. Dass man die CDU überholen konnte, sei für ihn dabei das "I-Tüpfelchen".

Der Erfolg der AfD und die Schwäche der CDU sind für Holm eng miteinander verbunden. "Die CDU hat mit Kanzlerin Angela Merkel offensichtlich ein Problem", so der Spitzenkandidat für Mecklenburg-Vorpommern. 

"Wähler haben ein Zeichen gesetzt"

"Das Wahlergebnis von Mecklenburg-Vorpommern ist ein Ausrufezeichen von Schwerin nach Berlin, das die Bürger gegeben haben", sagt Holm. Der Wähler sei nicht einverstanden mit der "Politik der offenen Grenzen und unkontrollierten Massenzuwanderung" und habe deshalb ein Zeichen gesetzt. Der Ball, so Holm, liege nun in Berlin. Und er sei gespannt, wie die Große Koalition reagiere.

Die SPD, die als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgegangen ist, hat eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen. Aller Voraussicht nach wird die AfD also die stärkste Oppositionspartei im Parlament in Schwerin. "Wir sind neu im Parlament, aber wir müssen nun schnell in die Puschen kommen. Wir haben uns Einiges vorgenommen", so Holm.

Petry: "Persönliche Niederlage für Merkel"

Die Bundesvorsitzende der Partei, Frauke Petry, führt den Erfolg in Mecklenburg-Vorpommern auf politische Fehler der Großen Koalition zurück. "Die Kanzlerin und die SPD machen den Bürgern etwas vor, ganz gleich, ob das die Finanz- oder die Migrationskrise betrifft", sagte Petry dem Fernsehsender Phoenix.

Union und Sozialdemokraten seien dabei, "dieses Land aufzugeben". Die Wahlschlappe der CDU im Nordosten sei eine persönliche Niederlage für Merkel: "Frau Merkel stürzt sich selbst", sagte Petry.

Die stellvertretende Bundesvorsitzende Beatrix von Storch forderte einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik. "Ich glaube, die Menschen haben verstanden, dass wir diese Art von Sozialstaat nicht weiterführen können", sagte sie im ARD-"Morgenmagazin".


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