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CDU fordert schärfere Gesetze im Kampf gegen Einbruch

Schärfere Gesetze  

CDU: Kampf dem minderschweren Einbruch

31.10.2016, 09:41 Uhr | AFP

CDU fordert schärfere Gesetze im Kampf gegen Einbruch. Symbolbild: Wenn der Einbrecher kommt. (Quelle: dpa)

Symbolbild: Wenn der Einbrecher kommt. (Quelle: dpa)

Klingt gut: Im Kampf gegen die Einbruchskriminalität hat Innenstaatssekretär Günter Krings schärfere Gesetze gefordert. Konkret will er im Strafrecht die minderschweren Fälle streichen.

"Ein Einbruchdiebstahl ist immer ein massiver Eingriff in die Privatsphäre und das Leben der Betroffenen, oft mit langanhaltenden psychischen Folgen", begründete der Innenexperte der CDU seinen Vorstoß gegenüber der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Wie damit das größte Problem bei Einbrüchen, die Zunahme von organisierten Raubzügen, eingedämmt werden soll, sagte Krings nicht.

Außerdem sprach sich der CDU-Politiker für neue Ermittlungsansätze aus: "Telekommunikationsüberwachung und Nutzung von Vorratsdaten müssen auch bei Wohnungseinbruchdiebstahl möglich sein", sagte er. Die Strafen müssten verschärft werden, und zudem müsse es eine bessere länderübergreifende Zusammenarbeit geben.

Anlass des Interviews: In Aachen kommen die Innenminister Deutschlands, Belgiens und der Niederlande sowie mehrere deutsche Landesminister zusammen, um das Vorgehen gegen organisierte Einbrecherbanden abzustimmen.

Union will damit Wahlkampf machen

Der Fraktionschef der Union im Bundestag, Volker Kauder, kündigte derweil an, CDU und CSU wollten den Kampf gegen die Einbruchskriminalität zu einem wichtigen Thema im Wahlkampf machen. "Beim Thema Sicherheit haben die Menschen zu Recht ein Grundvertrauen in die Union", glaubt der CDU-Politiker laut "Bild"-Zeitung. "Um die Zahl der Wohnungseinbrüche zu senken, stellen wir massiv neue Polizisten ein." Der neue Fonds für einbruchshemmende Maßnahmen zeige bereits erste Wirkung.

"Klar ist aber auch: Die Aufklärungsquote muss besser werden", sagte Kauder. Neue Methoden wie die Fahndung mit Hilfe von Computerprogrammen, die die Einbruchswahrscheinlichkeit in bestimmten Gebieten vorhersagen, sollten verstärkt eingesetzt werden. Auch die Terrorabwehr etwa mithilfe einer besseren Videoüberwachung sowie die Rente sollen im Wahlkampf eine wichtige Rolle spielen.

Die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen liegt derzeit bei etwa 15 Prozent. Die Bundesregierung hatte diese Quote in ihrem Abschlussbericht zum Bürgerdialog "Gutes Leben in Deutschland" als "unbefriedigend" bezeichnet.


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