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BND warnt: IS will Kämpfer unter Flüchtlinge in Europa mischen

BND warnt  

IS trainiert Kämpfer, damit sie Asyl bekommen

13.11.2016, 14:25 Uhr | dpa, t-online.de

BND warnt: IS will Kämpfer unter Flüchtlinge in Europa mischen. Ein Kämpfer des IS in der von der Terrormiliz besetzten irakischen Großstadt Mossul. (Quelle: Reuters/Archiv-Foto)

Ein Kämpfer des IS in der von der Terrormiliz besetzten irakischen Großstadt Mossul. (Quelle: Archiv-Foto/Reuters)

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bereitet Kämpfer offenbar gezielt darauf vor, sich unbemerkt unter Flüchtlinge in Europa zu mischen. Trainiert würden Verhaltensmuster, um bei Polizei-Befragungen oder beim Stellen eines Asylantrags als Flüchtling anerkannt zu werden, berichtet die "Welt am Sonntag" (WamS).

Dabei beruft sich das Blatt auf einen Warnhinweis des Bundesnachrichtendienstes (BND) von Ende Oktober. Auf Anfrage der Zeitung hat sich der BND bislang aber nicht zu möglichen Hintergründen geäußert.

Bombenbauer wohl nach Syrien entkommen

Wie es in dem "WamS"-Bericht heißt, seien sämtliche neun Täter der Pariser Terroranschläge von vor einem Jahr als Flüchtlinge getarnt nach Europa gekommen. Bis heute verschwunden sei der mutmaßliche Bombenbauer, dessen DNA in diversen Verstecken der Terroristen und auf Bombenmaterial entdeckt wurde.

Er sei im Oktober 2015 über die Balkanroute und Österreich bis nach Deutschland gereist und mit zwei weiteren Männern vom inzwischen inhaftierten Franzosen Saleh Abdeslam in einem Ulmer Hotel abgeholt worden. Den Informationen der Zeitung zufolge gehen die Ermittler davon aus, dass er nach Syrien entkommen ist.

Rätselraten um nicht verübten Airport-Anschlag

Aus Ermittlungsakten gehe zudem hervor, dass die Terroristen am 13. November 2015 einen weiteren Anschlag auf den Amsterdamer Flughafen Schiphol geplant haben könnten. Darauf deute ein französischsprachiges Organigramm hin, das auf einem Laptop der späteren Brüssel-Attentäter gefunden worden sei und das offenbar die einzelnen Terror-Teams darstellt. 

Demnach gab es neben der "Französischen Gruppe", die für den Angriff auf den Nachtklub Bataclan verantwortlich war, und der "Irakischen Gruppe", die vor dem Fußballstadion Stade de France zuschlug, noch die Teams "Metro Gruppe" und "Flughafen Gruppe". Die Ermittler gingen inzwischen davon aus, dass die "Metro Gruppe" vor einem Jahr ein Attentat in der Pariser U-Bahn verüben sollte, während die "Flughafen Gruppe" den Flughafen Schiphol in Amsterdam im Visier gehabt habe.

Schon in Flughafen-Hotel eingecheckt

So sollen zwei mittlerweile in belgischer Haft sitzende Terrorverdächtige am 13. November 2015 mit einem Einweg-Ticket per Fernbus nach Amsterdam gefahren sein. Dort hätten sie mit gefälschten Identitäten in einem Hotel in unmittelbarer Nähe des Flughafens Schiphol eingecheckt. Unklar sei indessen, warum sie den offenbar geplanten Anschlag letztlich nicht verübten.

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