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1500 Polizisten sollen in Köln Silvester für Sicherheit sorgen

Konzept für Silvester  

1500 Polizisten sollen in Köln für Sicherheit sorgen

12.12.2016, 19:43 Uhr | dpa , AFP

1500 Polizisten sollen in Köln Silvester für Sicherheit sorgen. Tausende Sicherheitskräfte sollen die Kölner Silvesternacht schützen. (Quelle: dpa)

Tausende Sicherheitskräfte sollen die Kölner Silvesternacht schützen. (Quelle: dpa)

Die Kölner Polizei will mit einem Massenaufgebot an Silvester Übergriffe verhindern. 1500 Beamte  - mehr als zehnmal so viele wie im vergangenen Jahr - sollen im Einsatz sein. Das sagte Kölns Polizeipräsident Jürgen Mathies.

Nach den massenhaften sexuellen Übergriffen in der zurückliegenden Silvesternacht wird die Kölner Polizei beim bevorstehenden Jahreswechsel zusätzlich von rund 300 Beamten der Bundespolizei und 600 Ordnungskräften der Stadt unterstützt.

"An Silvester 2016 wird die Öffentlichkeit eine sehr große Polizeipräsenz sehen", sagte Mathies vor Journalisten. Die Beamten würden alles tun, damit die Menschen friedlich und sicher in der Domstadt feiern könnten.

Nur 140 Beamte vergangenes Jahr

In der vergangenen Silvesternacht hatten hunderte meist nordafrikanische Täter am und im Kölner Hauptbahnhof massive sexuelle Übergriffe auf Frauen sowie Raubdelikte begangen. Die damals etwa 140 eingesetzten Beamten der Landespolizei konnten die Feiernden nicht schützen. Auch im Hauptbahnhof und damit im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei gab es chaotische Szenen.

Neben der drastisch erhöhten Zahl der eingesetzten Beamten wollen die Kölner Behörden in der bevorstehenden Silvesternacht auch verstärkt Videotechnik einsetzen und bisher dunkle Stellen im Innenstadtbereich deutlich besser ausleuchten. Zudem wird eine Schutzzone um den Kölner Dom eingerichtet, in der ein Böllerverbot gilt.

Schutzzone und Absperrgitter

Die Schutzzone soll durch hüfthohe Absperrgitter mit Einlass- und Ausgangsstellen markiert werden. "Nach den schockierenden Übergriffen der vergangenen Silvesternacht haben wir als Stadt Köln Konsequenzen gezogen", sagte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos). Köln solle für die Feiernden wieder so erlebbar gemacht werden, "wie es wirklich ist - friedlich, sicher, fröhlich und mit Gemeinschaftssinn".

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