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Bayerische Ministerpräsidenten: Blau-weiße Halbgötter

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Dr. Edmund Stoiber conducting a brass band, beer tent, Grosshoehenrain, Upper Bavaria, Bavaria, Germany, Europe (Quelle: ullstein bild)
(Quelle: ullstein bild)

Ein Nachfolger stand schon bereit. Edmund Stoiber (mit Taktstock), einstiger Generalsekretär unter dem CSU-Übervater Franz-Josef Strauß und unter Streibl Innenminister. Stoiber ging ein gewisser Ruf voraus, einst wurde ihm der Spitzname "das blonde Fallbeil" verpasst. Der Jurist stabilisierte das Ansehen der CSU nach der "Amigo-Affäre" wieder, bei der Landtagswahl 1994 holte er mit 52,8 Prozent die absolute Mehrheit, vier Jahre später mit 52,9 Prozent erneut. 2003 erzielte er seinen größten Triumph: Mit 60,7 Prozent erreichte die CSU die absolute Mehrheit. Vierzehn Jahre lang sollte Stoiber Bayern regieren, überregionale Bekanntheit erlangte er vor allem durch zwei Ereignisse. 2002 machte er es Franz-Josef Strauß nach und kandidierte als Bundeskanzler. Wie sein Vorgänger scheiterte Stoiber allerdings. Auch ein anderes Lieblingsprojekt Stoibers kam nicht zur Verwirklichung: Eine Transrapid-Verbindung zwischen Münchner Hauptbahnhof und Flughafen. Eine diesbezügliche Rede Stoibers sorgt bis heute für Erheiterung: "Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München...".


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