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Angela Merkel in Quarantäne: Erster Corona-Test bei Kanzlerin negativ

Vorerst Entwarnung  

Erster Corona-Test bei Kanzlerin Merkel negativ

23.03.2020, 18:07 Uhr | dpa

Exponentielle Coronavirus-Verbreitung: So wirken sich Sozial-Kontakte aus

Das Coronavirus verbreitet sich ohne in Quarantänemaßnahmen exponentiell. Eine Video-Animation zeigt, wie sich die Infektions-Geschwindigkeit verlangsamen lässt. (Quelle: t-online.de)

Video-Animation: So wirken sich Sozialkontakte auf die Verbreitung des Coronavirus aus. (Quelle: t-online.de)


Weil Angela Merkel Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatte, musste sie sich in Quarantäne begeben. Jetzt liegt das Ergebnis eines ersten Tests vor. Weitere Untersuchungen sollen folgen.

Am Sonntag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel noch eine Ansprache an die Bevölkerung über die Fernsehbildschirme gemacht. Danach hat sie sich in Quarantäne begeben, weil ein Arzt, der sie geimpft hatte mit dem Virus infiziert ist.

Vizekanzler Scholz spricht am Mittwoch an Merkels Stelle im Bundestag - Bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben es zunächst keine Anzeichen für eine Infektion mit dem Corona-Virus gezeigt: Ein erster Test sei negativ ausgefallen, teilte das Bundespresseamt am Montag in Berlin mit. Sicherheitshalber sollten in den kommenden Tagen weitere Tests vorgenommen werden. Merkel hatte sich am Sonntag freiwillig in häusliche Quarantäne begeben.

Grund für die Vorsichtsmaßnahme war, dass sie am Freitag Kontakt zu einem mit dem Coronavirus infizierten Arzt hatte. Der Mediziner, der die Kanzlerin am Freitag prophylaktisch gegen Pneumokokken geimpft hatte, wurde später positiv auf das Virus getestet.

"Der Bundeskanzlerin geht es gut" 

Merkels Sprecher Steffen Seibert hatte am Montag betont, dass Merkel auch in häuslicher Quarantäne ihre Dienstgeschäfte in vollem Umfang ausführen könne. "Der Bundeskanzlerin geht es gut", sagte Seibert. Sie sei auch in häuslicher Quarantäne "in der Lage und ausgestattet, ihre Dienstgeschäfte zu führen".

Merkel hatte zuvor bereits die Sondersitzung des Kabinetts von zu Hause aus geleitet. Dies sei über eine reine Tonverbindung geschehen, sagte dazu Vizekanzler Olaf Scholz (SPD). Das habe gereicht, "wir kennen uns an der Stimme", fügte er hinzu.


Bei der parlamentarischen Beratung des vom Kabinett beschlossenen Maßnahmenpakets gegen die Corona-Krise sei eine solche Zuschaltung allerdings nicht möglich, sagte Scholz weiter. Merkel habe daher mit ihm vereinbart, "dass ich am Mittwoch an ihrer Stelle im Bundestag sprechen werde". Der Fall zeige, dass eine Corona-Infektion "jeden von uns treffen kann". Es sei damit zu rechnen, dass künftig öfter "der eine oder andere Minister in einer Quarantäne-Situation ist".

Seibert betonte, es gebe "sehr viele Wünsche an die Bundeskanzlerin gesund zu bleiben". Er wolle "in ihrem Namen herzlich allen danken". Eine Einzelbeantwortung der vielen Wünsche werde nicht möglich sein.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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