Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Innenpolitik >

Stammzellenforschung: Die Wissenschaft schreitet voran

Therapeutischer Einsatz noch in weiter Ferne  

Wissenschaft schreitet bei der Stammzellenforschung voran

10.04.2008, 15:56 Uhr | t-online.de

Über den Umgang mit der Forschung an embryonalen Stammzellen wird seit Jahren in Deutschland erbittert diskutiert. Mit der Stammzellforschung verbindet die Menschheit große therapeutische Hoffnungen - eines Tages sollen diese Zellen schwere Schäden reparieren und Krankheiten heilen können. Wichtige Etappen der Stammzellforschung:

1981

Embryonale Stammzellen von Mäusen werden erstmals isoliert.

1998

Dem Forscher James Thomson der Universität von Wisconsin gelingt es erstmals, aus einem menschlichen Embryo Stammzellen zu isolieren und mehrere Zell-Linien zu züchten.

2004/2005

Der südkoreanische Forscher Hwang Woo Suk gibt an, die ersten menschlichen Embryos geklont und Stammzellen daraus gewonnen zu haben. Später versichert er, er habe Stammzellen aus einem geklonten menschlichen Embryo gezüchtet. Ende 2005 erwiesen sich die Angaben Hwangs als Fälschungen.

2005

Wissenschaftler der britischen Universität Newcastle geben bekannt, sie hätten einen menschlichen Embryo geklont. Die Klone überleben nur wenige Tage und liefern keine Stammzellen.

2006

Forscher der US-Firma Advanced Cell Technology verkünden, sie könnten Zellen aus einem Embryo entnehmen, ohne ihn zu verletzen oder zu vernichten, und daraus Stammzellen züchten.

November 2007

Erstmals gelingt es Wissenschaftlern aus Japan, Stammzellen aus der menschlichen Haut zu gewinnen. Die Entdeckung schafft neue Hoffnung, die Stammzellenforschung ohne die ethisch umstrittene Verwendung von Embryos voranzutreiben.

Januar 2008

US-Forscher geben das erfolgreiche Klonen von menschlichen Embryos aus Hautzellen bekannt. Die Ankündigung weckt die Hoffnung auf sogenanntes therapeutisches Klonen, das die Herstellung patientenspezifischer, "maßgeschneiderter" Stammzellen ermöglichen soll. Dadurch könnten möglicherweise viele Krankheiten behandelt werden, ohne die befürchtete Abstoßungsreaktion des Körpers hervorzurufen.

April 2008

Britische Forscher der Universität Newcastle geben bekannt, sie hätten Hybrid-Embryonen aus menschlicher DNA und Eizellen von Kühen hergestellt.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal