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Schülerzahlen weiter rückläufig - Mecklenburg-Vorpommern am stärksten betroffen

Statistisches Bundesamt  

Anzahl der Schüler nimmt immer weiter ab

03.03.2009, 16:53 Uhr | dpa, dapd, AFP

Schon im elften Jahr in Folge geht die Anzahl der Schüler in Deutschland zurück (Quelle: imago)Schon im elften Jahr in Folge geht die Anzahl der Schüler in Deutschland zurück (Quelle: imago)

Die Schülerzahlen in Deutschland sinken immer weiter. Rund neun Millionen Jungen und Mädchen besuchen im laufenden Schuljahr eine allgemeinbildende Schule. Das sind 1,7 Prozent weniger als im Vorjahr, berichtet das Statistische Bundesamt. Damit ist die Anzahl der Schüler schon im elften Jahr in Folge rückläufig. Nur die Gymnasien sind von diesem Trend kaum betroffen.

Besonders stark ist der Rückgang weiterhin in den neuen Bundesländern und Berlin. Im Vergleich zum Schuljahr 1992/93 - als erstmals Zahlen vorlagen - gibt es im Osten sogar nur noch knapp halb so viele Schüler (45,5 Prozent weniger).

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Trend spiegelt demografische Entwicklung wieder

Wie das Bundesamt berichtet, setzt sich im Osten der seit Jahren anhaltende Trend aufgrund der demografischen Entwicklung fort. Dazu zählen sowohl der Rückgang der Geburtenzahl als auch die Abwanderung aus den neuen Bundesländern.

Mecklenburg-Vorpommern am stärksten betroffen

Den deutlichsten Rückgang verzeichnet Mecklenburg-Vorpommern mit 6,4 Prozent. Er fiel aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs im vorigen Schuljahr auch im Vergleich zu den übrigen neuen Bundesländern überdurchschnittlich hoch aus. Im früheren Bundesgebiet ging die Zahl der Schüler am stärksten im Saarland (minus 2,8 Prozent) zurück.

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Gymnasien kaum betroffen

An den Gymnasien macht sich der Rückgang noch nicht bemerkbar: Mit rund 2,47 Millionen Gymnasiasten ist die Zahl binnen Jahresfrist in etwa unverändert geblieben. Im Vergleich zum Schuljahr 1992/93 sind das gut 20 Prozent mehr Gymnasiasten. Rund die Hälfte aller Schüler (50,8 Prozent) sind männlich. Dabei variiert ihr Anteil von Schulform zu Schulform deutlich. Die Spanne reicht von 46,8 Prozent in Gymnasien bis zu 63,3 Prozent in Förderschulen.

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