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Greenpeace: Atomkraftwerke sind nicht terrorsicher

Proteste in ganz Deutschland  

Greenpeace: Atomkraftwerke sind nicht terrorsicher

29.09.2009, 15:51 Uhr | AFP, dpa

Die Umweltschützer projizieren ihre Forderungen in landesweiten Aktionen auf die Kühltürme deutscher Atommeiler (Foto: dpa)Die Umweltschützer projizieren ihre Forderungen in landesweiten Aktionen auf die Kühltürme deutscher Atommeiler (Foto: dpa)

Mit Protest-Aktionen an Atomkraftwerken in ganz Deutschland hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace die Abschaltung der sieben ältesten Meiler gefordert. Die Aktivisten projizierten ihre Forderung "Nur abschalten ist sicher!" unter anderem an die Kühltürme der AKW in Krümmel nahe Hamburg und im hessischen Biblis. Sie seien nicht gegen den Aufprall von Verkehrsflugzeugen geschützt, erklärte Greenpeace am achten Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001.

"Bei den ältesten deutschen AKW ist die Gefahr für Tausende Menschen besonders groß", sagte ein Sprecher.

Transparente an Kühltürmen

Auch an den baden-württembergischen Kernkraftwerken Neckarwestheim und Philippsburg demonstrierte Greenpeace für deren Abschaltung. "Sicher ist nur: AKW Philippsburg abschalten!" stand dort auf einem Kühlturm zu lesen. Genauso ging die Organisation auch beim Kraftwerk Neckarwestheim bei Heilbronn vor. Laut Greenpeace wurde die etwa einstündige Aktion zeitgleich an den sieben ältesten Reaktoren durchgeführt.

Krümmel häufig in den Schlagzeilen

Das Kraftwerk Krümmel war in den vergangenen Monaten immer wieder mit Störfällen in die Schlagzeilen geraten. Das AKW Neckarwestheim war hingegen erst in der vergangenen Woche von der Internationalen Atomenergiebehörde als eines der sichersten Kernkraftwerke der Welt bezeichnet worden.

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