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Zahl der Abschiebungen aus Deutschland sprunghaft angestiegen

Angesichts der Flüchtlingskrise  

Bundesländer schieben deutlich mehr Asylbewerber ab

21.12.2015, 14:17 Uhr | dpa

Zahl der Abschiebungen aus Deutschland sprunghaft angestiegen. Polizisten überwachen die Ankunft abgelehnter Asylbewerber am Flughafen Leipzig-Halle.  (Quelle: dpa)

Polizisten überwachen die Ankunft abgelehnter Asylbewerber am Flughafen Leipzig-Halle. (Quelle: dpa)

Die Zahl der Abschiebungen aus Deutschland hat sich innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt. Bis Ende November wurden 18.363 Fälle gezählt. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 10.884 Abschiebungen gewesen. Das geht aus einer Aufstellung des Innenministeriums hervor. Hintergrund ist der starke Zuzug von Flüchtlingen.  

Bayern schickte demnach von Anfang Januar bis Ende November mehr als drei Mal so viele abgelehnte Asylbewerber (3643) zurück in die Heimat wie im gesamten Vorjahr (1007). Auch in Hessen verdreifachte sich die Zahl nahezu - auf 2306, nach 829 im vergangenen Jahr. In Baden-Württemberg verdoppelten sich die Abschiebezahlen im gleichen Zeitraum knapp: von 1080 auf 2140.

In anderen Bundesländern stiegen die Zahlen weniger stark an, einige verbuchten kaum eine Erhöhung. Thüringen ist das einzige Bundesland, in dem die Zahl nach unten ging: Dort wurden im laufenden Jahr 152 Abschiebungen gezählt, im vergangenen Jahr waren es 234 gewesen.

Deutlich mehr Abschiebungen in den vergangenen Monaten

Einige Länder hatten ihre Bemühungen, abgelehnte Asylsuchende heimzuschicken, in den vergangenen Monaten deutlich verstärkt. Bis Ende April hatte die Zahl der Abschiebungen bundesweit noch bei 4508 gelegen, Ende Juni waren es dann bereits 8178 und Ende August 11.522. Nun folgte erneut ein kräftiger Anstieg.

Angesichts der mehr als eine Million Schutzsuchenden, die in diesem Jahr bereits in Deutschland registriert wurden, wollen die Bundesländer abgelehnte Asylbewerber nur noch in Einzelfällen nicht abschieben. Bis Ende vergangenen Monats hatten 425.000 Menschen Asyl beantragt. 202.000 Personen waren es im Jahr 2014.

 (Quelle: dpa) (Quelle: dpa)

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