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Gauck-Nachfolger: Am Montag soll die Entscheidung fallen

Beratung über Gauck-Nachfolge  

Am Montag soll die Entscheidung fallen

13.11.2016, 17:12 Uhr | dpa, AFP, rtr

Gauck-Nachfolger: Am Montag soll die Entscheidung fallen. Noch keine Entscheidung: Sigmar Gabriel am Sonntag nach dem Gespräch im Kanzleramt. (Quelle: dpa)

Noch keine Entscheidung: Sigmar Gabriel am Sonntag nach dem Gespräch im Kanzleramt. (Quelle: dpa)

Noch ist eine Einigung auf einen gemeinsamen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl möglich. Am Montag soll nun die Entscheidung fallen. SPD-Mann Frank-Walter Steinmeier hat demnach noch eine Chance. 

Union und SPD ringen weiter um einen gemeinsamen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl. Die Entscheidung soll nun am Montag fallen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur nach einem Gespräch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), CSU-Chef Horst Seehofer und dem SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel am Sonntag in Berlin.

Eine Einigung sei noch möglich, hieß es - und das obwohl das Dreier-Spitzengespräch am Sonntagnachmittag im Kanzleramt nach noch nicht einmal einer Stunde zu Ende war. CDU und CSU würden am Montag ihre Spitzengremien telefonisch informieren.

CSU will eigenen Unionskandidaten 

Dabei solle erneut darüber beraten werden, ob die Union Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) als Nachfolger von Joachim Gauck mittragen würde. Gabriel habe an ihm als Kandidat für die Bundespräsidentenwahl am 12. Februar auch in dem Gespräch am Sonntag festgehalten, hieß es.

So gebe es weiterhin diese drei Möglichkeiten: Steinmeier wird gemeinsamer Kandidat. Oder Union und SPD stellen gemeinsam einen anderen Kandidaten auf - das gilt allerdings als unwahrscheinlich. Oder es kommt zur Kampfkandidatur zwischen Steinmeier und einem Bewerber der Union.

Die CSU pochte erneut auf einen eigenen Unionskandidaten, schließt eine Unterstützung für Steinmeier aber nicht aus. Einen Kandidaten der Grünen will sie nicht akzeptieren.

Röttgen: Einigung auf Steinmeier nicht ausgeschlossen 

CDU-Politiker Norbert Röttgen schloss derweil eine Einigung auf Steinmeier nicht aus. "Ich glaube, das werden wir morgen wissen. Und morgen wissen wir, dass es entweder einen oder zwei gibt. Und beides wäre kein Drama", sagte Röttgen am Sonntagabend im ARD-"Bericht aus Berlin".

Bei einer Kampfkandidatur fällt die Entscheidung vermutlich erst im dritten Wahlgang, wenn nur noch die einfache Mehrheit nötig ist. Hier werden dem in der Bevölkerung beliebten Steinmeier große Chancen nachgesagt, falls die Union keinen Kandidaten seines Kalibers ins Rennen schickt. Die Linke will einen eigenen Kandidaten benennen.

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