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Grüne und FDP wollen Alterspräsidenten Gauland verhindern

Tritt Ströbele nochmal an?  

Grüne und FDP wollen Alterspräsidenten Gauland verhindern

27.11.2016, 17:23 Uhr | dpa

Grüne und FDP wollen Alterspräsidenten Gauland verhindern. AfD-Vize Gauland als Alterspräsident im Bundestag: eine Vorstellung, die in anderen Parteien auf wenig Gegenliebe stößt. (Quelle: dpa)

AfD-Vize Gauland als Alterspräsident im Bundestag: eine Vorstellung, die in anderen Parteien auf wenig Gegenliebe stößt. (Quelle: dpa)

Parteifreunde wollen den 77-jährigen Politikveteran Hans-Christian Ströbele zu einer erneuten Bundestags-Kandidatur überreden. Damit wollen die Grünen - genauso wie die FDP - den AfD-Vizevorsitzenden Alexander Gauland (75) als Alterspräsidenten verhindern. 

"Einzelne Leute sind an mich herangetreten", sagte Ströbele. Seine Entscheidung stehe noch nicht fest, werde aber in den kommenden Wochen fallen.

Er beziehe alles in seine Entscheidung ein, sagte der Grünen-Politiker, der seit 1998 im Bundestag sitzt. 2013 holte er zum vierten Mal ein Direktmandat.

FDP-Chef Lindner beruhigt

Nicht nur bei den Grünen herrscht die Sorge, dass die AfD nach der Bundestagswahl 2017 mit dem stellvertretenden Parteivorsitzenden Gauland den Alterspräsidenten stellen könnte. In den Umfragen liegt die Partei meist deutlich über zehn Prozent - der Einzug in den Bundestag gilt insofern als sicher.

Aus Sicht des FDP-Vorsitzenden Christian Lindner besteht für die etablierten Parteien jedoch kein Grund zur Beunruhigung. "Herr Ströbele muss sich nicht genötigt fühlen. Mit Hermann Otto Solms von der FDP ist sichergestellt, dass eine seriöse Persönlichkeit Alterspräsident wird", sagte Lindner. Den 76-Jährigen "muss man auch gar nicht zur Kandidatur bitten und drängen, er hat unverändert Feuer".

Dafür muss die FDP aber erst den Wiedereinzug in den Bundestag schaffen. In den Erhebungen liegen die Liberalen im Schnitt knapp über der Fünf-Prozent-Hürde.

Zum Alterspräsidenten wird das älteste Mitglied des Bundestages ernannt. Der Alterspräsident hat mehrere spezielle Rechte, zum Beispiel eröffnet er die erste Sitzung des Bundestags nach der Wahl. Der amtierende Alterspräsident, der CDU-Politiker Heinz Riesenhuber (80), hatte erklärt, nicht erneut zu kandidieren.

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