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FDP findet "Acht-Stunden-Tag" nicht mehr zeitgemäß"


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FDP will das Ende des Acht-Stunden-Tages

Von afp, reuters, jmt

Aktualisiert am 13.11.2017Lesedauer: 1 Min.
Bauarbeiter in Baden-Württemberg: Geht es nach der FDP, erhöht sich die Wochenarbeitszeit.
Bauarbeiter in Baden-Württemberg: Geht es nach der FDP, erhöht sich die Wochenarbeitszeit. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa-bilder)
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Die FDP will das Arbeitszeitgesetz ändern. Statt einer täglichen Höchstarbeitszeit von acht Stunden, sollen Arbeitnehmer künftig maximal 48 Stunden pro Woche arbeiten. Die Gewerkschaften befürchten Mehrarbeit.

Die Liberalen wollen sich in den Jamaika-Sondierungsgesprächen für eine flexiblere Regelung von Arbeitszeiten bei Arbeitnehmern einsetzen. "Das Arbeitszeitgesetz ist nicht mehr zeitgemäß und muss flexibler werden", sagte FDP-Präsidiumsmitglied Michael Theurer. Die deutschen Regelungen sollten an die EU-Arbeitszeitrichtlinie angepasst werden, sagte der FDP-Politiker den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Das sorge für "mehr Freiheit und damit Chancen".

Acht Stunden mehr, aber inklusive Überstunden

Die EU-Arbeitszeitrichtlinie sieht statt einer täglichen Höchstarbeitszeit von acht Stunden eine wöchentliche Maximaldauer von 48 Stunden vor – also acht Stunden mehr als derzeit, allerdings einschließlich Überstunden. Die Sorgen der Gewerkschaften, dass eine Flexibilisierung der Arbeitszeit auch zu längeren Arbeitszeiten führen könnte, teile die FDP nicht.

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Auch der Rat der Wirtschaftsweisen hatte die Politik zu einer Lockerung des Arbeitszeitgesetzes aufgefordert. "Die Vorstellung, dass man morgens im Büro den Arbeitstag beginnt und mit dem Verlassen der Firma beendet, ist veraltet", sagte der Vorsitzende des Beratergremiums der Bundesregierung, Christoph Schmidt, der "Welt am Sonntag". Flexiblere Arbeitszeiten seien wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit. Firmen, die in der neuen digitalisierten Welt bestehen wollten, müssten agil sein und schnell ihre Teams zusammenrufen können.

Theurer sprach sich in der "Bild"-Zeitung zudem für eine Senkung der Sozialbeiträge um bis zu 0,7 Prozentpunkte aus. Wie das Blatt berichtete, könnten den FDP-Plänen zufolge die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung um 0,5 Prozentpunkte und die zur Kranken- und Pflegeversicherung um jeweils 0,1 Prozentpunkte gesenkt werden.

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