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Ursula von der Leyen will Fitness-Standards bei Bundeswehr lockern

"Keine unnötigen Hürden aufbauen"  

Von der Leyen will Fitness-Standards bei Bundeswehr lockern

25.03.2014, 13:43 Uhr | AFP, dpa

Ursula von der Leyen will Fitness-Standards bei Bundeswehr lockern. Für Ursula von der Leyen ist Fitness nicht alles bei der Bundeswehr. (Quelle: dpa)

Für Ursula von der Leyen ist Fitness nicht alles bei der Bundeswehr. (Quelle: dpa)

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat eine Überprüfung der Eignungsmerkmale für die Bundeswehr angekündigt, um diese als Arbeitgeber attraktiver zu machen. "Beispiel körperliche Fitness", sagte sie der "Rheinischen Post". "Es stellt sich die Frage, ob jeder einzelne Soldat und jede einzelne Soldatin, gleich welche Aufgabe sie im Riesenkonzern Bundeswehr ausfüllt, tatsächlich einen langen Marsch mit schwerem Gepäck bewältigen können muss."

"Da müssen wir eher danach gehen, was eigentlich eine moderne, hochtechnisierte Armee braucht", betonte die Ministerin. Fitness sei immer gut, eine moderne Armee brauche aber ebenso die Fähigkeit zum vernetzten Arbeiten, soziale Kompetenzen, eine moderne Unternehmenskultur und ein ausgeprägtes Technikverständnis. "Für Menschen, die das bei der Bundeswehr einbringen wollen, dürfen wir nicht unnötige Hürden aufbauen."

"Anschluss an moderne Arbeitswelt finden"

Von der Leyen hob hervor, dass die Bundeswehr immer ein besonderer Arbeitgeber sein werde, auch mit Blick auf die Auslandseinsätze. "Trotzdem müssen wir im Dienst zu Hause, der mehr als 90 Prozent des Alltags ausmacht, besser werden", sagte sie. Die Truppe müsse den "Anschluss an die moderne Arbeitswelt finden". Dies gelte bei Themen wie Teilzeit, mobiles Arbeiten, attraktive Karrierepfade und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Von der Leyen hatte kurz nach ihrem Amtsantritt angekündigt, die Bundeswehr zu einem familienfreundlichen Unternehmen zu machen.

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