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Bundeswehr hat angeblich Technikprobleme mit neuem Hightech-U-Boot

Pannen-Armee Bundeswehr  

"Spiegel": Technikprobleme bei neuem Hightech-U-Boot

18.01.2015, 10:41 Uhr | t-online.de

Bundeswehr hat angeblich Technikprobleme mit neuem Hightech-U-Boot. U-Boote der 212A-Klasse hat die Bundeswehr bereits einige (Quelle: dpa)

U-Boote der 212A-Klasse hat die Bundeswehr bereits einige - bei der neuesten Tranche gibt es offenbar Probleme (Quelle: dpa)

Die Bundeswehr erwartet erhebliche Verzögerungen bei der Indienststellung neuer U-Boote der Klasse 212A. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" soll eines der beiden U-Boote der neuesten Tranche der 212A-Klasse, das Modell U35, erst Ende März dieses Jahres in Dienst gestellt werden.

Das bedeutet eine Verzögerung von fast anderthalb Jahren. Hunderte Seiten Dokumente, die dem "Spiegel" vorliegen, belegen angeblich die Probleme, die im Laufe der Erprobung aufgetreten sind. Diese betreffen unter anderem Batterie, Antriebswelle, eine Kommunikationsboje und das Radar.

Das Verteidigungsministerium bestätigte "Herstellungsmängel". Dafür verantwortlich seien vor allem "Unterauftragnehmer". Allein "Fertigungsprobleme beim Propellermotor" hätten den Prozess um ein halbes Jahr verzögert, auch ein Unfall mit einem Kran sowie "schlechtes Wetter" hätten zu weiteren mehrwöchigen Verspätungen geführt.

Seit vergangenen Sommer hat die Bundeswehr immer wieder mit Berichten über veraltete Ausrüstung, marode Kasernen und Pannen zu kämpfen. Zunächst sorgte ein Mängel-Bericht von Experten seit September 2014 über nicht einsatzfähige Kriegsgeräte - vom Gewehr bis zum Eurofighter - für Aufregung, zeitgleich mit mehreren Meldungen über Pannen. Zuletzt prangerte dann der scheidende Bundeswehr-Beauftragte des Bundestages zum Jahreswechsel den "verheerenden Zustand der Liegenschaften" an - was sich auch auf die Stimmung in der Truppe niederschlage.

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