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Kaum noch Munition: Bundeswehrverband schlägt Alarm

"Noch lange nicht" gerüstet  

Bundeswehrverband fordert zusätzlich sechs Milliarden Euro

31.10.2016, 10:10 Uhr | t-online.de, dpa, AFP

Kaum noch Munition: Bundeswehrverband schlägt Alarm. Bundeswehr im Kampfeinsatz in Afghanistan. (Quelle: dpa)

Bundeswehr im Kampfeinsatz in Afghanistan. (Quelle: dpa)

Zu wenig Waffen, zu wenig Personal: Der Bundeswehrverband schlägt Alarm und fordert deutlich mehr Geld für die Streitkräfte. Nur so könne die Regierung tatsächlich - wie auf dem Nato-Gipfel versprochen - international mehr Verantwortung übernehmen. 

Es gebe weiterhin enorme Lücken in der Ausstattung, bei den Waffensystemen und beim Personal, sagte der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbands (DBwV), André Wüstner, der "Welt". Die Streitkräfte seien "noch lange nicht" ausreichend gerüstet.

Wüstner fordert weitere sechs Milliarden

Wüstner erinnerte daran, dass die Regierung sich auf dem Nato-Gipfel und in ihrem neuen Weißbuch dazu bekannt habe, international mehr Verantwortung übernehmen zu wollen. Momentan passten "Anspruch und Wirklichkeit nicht zusammen".

"Wenn man diesen Versprechungen glaubwürdig nachkommen will, dann wird der Verteidigungsetat bis 2021 nicht wie geplant von derzeit 36,6 auf 39 Milliarden Euro anwachsen müssen, sondern auf rund 45 Milliarden Euro."

Munition geht aus

Tatsächlich sei die Bundeswehr materiell weiter am untersten Limit. Neben Großgerät mangele es auch an Munition: "Die Depots sind fast leer."

Angesichts der bevorstehenden Ausweitung des Bundeswehreinsatzes im westafrikanischen Krisenstaat Mali warnte der Oberstleutnant vor einer Überforderung der Streitkräfte. Auch vermisse er eine langfristige Strategie beim Mali-Einsatz für die nächsten fünf bis zehn Jahre.

Drei Kampfhubschrauber "Tiger", drei Sanitätshubschrauber vom Typ NH90 sowie zwei Reservemaschinen sollen die UN-Friedensmission dort verstärken. Voraussichtlich muss die Bundeswehrtruppe in der ehemaligen Islamisten-Hochburg Gao dafür um eine dreistellige Zahl von Soldaten aufgestockt werden.

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