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SPD verharrt im Umfragetief

Forsa-Befragung  

SPD verharrt im Umfragetief

16.12.2009, 10:12 Uhr | dapd, AFP

In der aktuellen Forsa-Umfrage bestätigt die SPD ihr historisches Tief von 19 Prozent (Foto: dpa)In der aktuellen Forsa-Umfrage bestätigt die SPD ihr historisches Tief von 19 Prozent (Foto: dpa) Die SPD kommt nicht aus dem Umfragetief heraus. In einer am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Befragung für den "Stern" und RTL verloren die Sozialdemokraten im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und landeten damit in der Wählergunst wieder bei ihrem historischen Tief von 19 Prozent.

Auch die FDP büßte demnach einen Punkt ein und kommt nur noch auf elf Prozent. Von der Schwäche der Liberalen profitiert die Union: Sie kletterte um einen Prozentpunkt und erreichte erneut ihr Jahreshoch von 37 Prozent. Die Grünen liegen stabil bei 13 Prozent, die Linke kommt wie in der Woche zuvor auf zwölf Prozent.

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Merkel beliebter als vor der Bundestagswahl

Einen Grund für die Schwäche der SPD sieht Forsa-Chef Manfred Güllner in der noch fehlenden Bindekraft ihres neuen Vorsitzenden Sigmar Gabriel. Bei der Frage, wen die Deutschen direkt zum Kanzler wählen würden, entschieden sich nur 18 Prozent für Gabriel, 61 Prozent würden für Amtsinhaberin Angela Merkel stimmen. Sie erziele damit trotz des Fehlstarts von Schwarz-Gelb höhere Werte als vor der Bundestagswahl, hieß es im Wahltrend von "Stern" und RTL. Dagegen sind viele FDP-Wähler laut Güllner von ihrer Partei enttäuscht. "Sie hatten sich beispielsweise mehr Entbürokratisierung erhofft und erkennen nun die Handschrift ihrer Partei nicht wieder", sagte der Forsa-Chef dem "Stern".

Forsa befragte 2.500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 7. bis 11. Dezember. Die Fehlerquote wurde mit plus/minus 2,5 Prozentpunkte angegeben.


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