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Klaus Ernst: "Es macht mir Spaß, Porsche zu fahren"

"Es macht mir Spaß, Porsche zu fahren"

17.01.2011, 13:29 Uhr | dapd, dpa

Klaus Ernst: "Es macht mir Spaß, Porsche zu fahren". Linken-Chef Ernst stand wegen seines Lebensstils schon häufiger in der Kritik (Foto: dpa)

Linken-Chef Ernst stand wegen seines Lebensstils schon häufiger in der Kritik (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Linken-Chef Klaus Ernst hat die Kritik an seinem gehobenen Lebensstil mit Sportwagen und Feriendomizil zurückgewiesen. "Es macht mir Spaß, Porsche zu fahren", sagte Ernst nach einem Bericht des "Stern". Ein "Entbehrungssozialismus" sei mit ihm nicht zu machen.

"Man kann als Linker nicht nur rumlaufen, als hätte man drei Tage lang nicht geschlafen, nichts gegessen und auch noch schlecht gesoffen", sagte Ernst dem Magazin. Wenn die Linke so tue als "tragen wir das ganze Leid der Welt auf unseren Schultern, interessiert sich doch kein Schwein für uns".

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Ein "Luxus-Linker"

Ernst fährt einen Porsche und besitzt eine Almhütte in den Tiroler Alpen. Das hatte ihm den Vorwurf eingebracht, ein "Luxus-Linker" zu sein. In dem Interview bekannte er sich ausdrücklich zu seinem Lebensstil. Er sei dafür, dass es möglichst vielen Menschen so gut gehe wie ihm.

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Ernst war im vergangenen Jahr wegen doppelter Einkünfte als Parteichef und Fraktionsvorstandsmitglied in den eigenen Reihen in die Kritik geraten. Dabei war auch sein teures Auto immer wieder Thema gewesen. Inzwischen kämpft die Partei auch mit der Aufregung über die Äußerungen der Co-Vorsitzenden Gesine Lötzsch zum Kommunismus.

Ernst sagte dazu: "Kommunismus ist kein Ziel der Linken." Er fügte an: "Viele denken bei dem Begriff an Stalin und die Mauer und weniger an die Verfolgung von Kommunisten durch die Nazis. Mit Ideologie kann man keinen Blumentopf gewinnen."

Kein Zurück zur alten PDS

Der Parteivorsitzende zeigte Verständnis für die Klage ostdeutscher Landesverbände, ihre Interessen würden in der gesamtdeutschen Linken zu wenig berücksichtigt. "Trotzdem ist der beleidigte Tonfall falsch", fügte Ernst hinzu. Scharf kritisierte er die Überlegung einiger Realpolitiker, eine eigenständige Ost-Landesgruppe zu gründen. "Zurück zur alten PDS? Das wäre absolut hirnrissig", sagte Ernst. "Ein Zurück zur alten WASG wäre übrigens genauso hirnrissig. Die Partei muss weiter zusammenwachsen, der Weg zurück führt nur in die Bedeutungslosigkeit."

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