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Guttenberg hat auch beim eigenen Doktorvater abgeschrieben

Guttenberg hat auch beim eigenen Doktorvater abgeschrieben

09.03.2011, 12:52 Uhr | dpa

Guttenberg hat auch beim eigenen Doktorvater abgeschrieben. Jetzt soll Karl-Theodor zu Guttenberg auch noch bei seinem eigenen Doktorvater abgekupfert haben (Foto: dpa)

Jetzt soll Karl-Theodor zu Guttenberg auch noch bei seinem eigenen Doktorvater abgekupfert haben (Foto: dpa)

Auch bei seinem Doktorvater hat Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) angeblich massiv abgekupfert. Die Dissertation des ehemaligen Verteidigungsministers enthalte an 29 Stellen Fragmente aus Peter Häberles Standardwerk "Europäische Verfassungslehre", ohne dass die Quelle ausreichend genannt sei. Das berichtet das Guttenplag-Wiki.

Guttenberg habe insgesamt 234 Zeilen aus Häberles Arbeit kopiert. Die Übernahmen finden sich dem Bericht zufolge vor allem in den Fußnoten.

Angeblich auf den meisten Seiten abgekupfert

In dem Wiki überprüfen Internetnutzer gemeinsam Guttenbergs Doktorarbeit. Mitinitiatorin Debora Weber-Wulff sagte in ein einem Beitrag des ZDF-Magazins "Frontal21", Guttenberg habe auf 87 Prozent seiner Textseiten schlicht abgeschrieben.

Durch die zahlreichen Funde von kopierten Textstellen war der Druck auf den Verteidigungsminister stark gewachsen. Er trat Anfang März von allen seinen Ämtern zurück.

Die meisten Deutschen stehen zu Guttenberg

Unterdessen wünscht sich eine Mehrheit der Deutschen (62 Prozent) einer Umfrage zufolge den früheren Verteidigungsminister Guttenberg zurück auf die politische Bühne. Allerdings gibt es auch erhebliche Widerstände - selbst in den eigenen Reihen.

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Jeder fünfte CDU-Anhänger (20 Prozent), ein Viertel der CSU-Wähler (25 Prozent) und 31 Prozent der FDP-Klientel wollen nicht, dass Guttenberg nach den schweren Verfehlungen bei seiner Dissertation erneut ein wichtiges politisches Amt übernimmt. Das ergab eine Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin "Stern".

Dass der CSU-Politstar über eigene Fehler gestolpert sei, meinen knapp zwei Drittel aller Bürger. Nur ein Drittel der Befragten glaubt, dass Guttenberg Opfer einer Medienkampagne geworden sei.

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