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Johanna Wanka nun auch im Visier der Plagiatsjäger

Plagiatsjäger will auch Wankas Doktorarbeit prüfen

11.02.2013, 08:55 Uhr | dapd

Johanna Wanka nun auch im Visier der Plagiatsjäger. Nach Schavans Abgang soll nun die Doktorarbeit ihrer Nachfolgerin Wanka geprüft werden (Quelle: dapd)

Nach Schavans Abgang soll nun die Doktorarbeit ihrer Nachfolgerin Wanka geprüft werden (Quelle: dapd)

Der Gründer der Internetseiten "schavanplag" und "vroniplag", Martin Heidingsfelder, will auch die Dissertation der designierten Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) überprüfen.

"Das werde ich jetzt natürlich tun", sagte er der "Hamburger Morgenpost". Die 61-jährige Wanka hatte ihre Arbeit im Fach Mathematik unter dem Titel "Lösung von Kontakt- und Steuerproblemen mit potentialtheoretischen Mitteln" 1980 an der Technischen Hochschule Leuna-Merseburg abgeschlossen.

Bei Merkel noch nichts gefunden

"Grundsätzlich ist die Überprüfung von naturwissenschaftlichen Arbeiten immer etwas schwieriger. Da brauchen Sie jemanden aus dem jeweiligen Fach, der einen unterstützt. Ein Einzelplagiatsjäger ist da überfordert", räumte Heidingsfelder ein.

Heidingsfelder bestätigte, dass ihm Geld dafür geboten worden sei, falls er Fehler in der Promotion von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) finde. Offenbar gestaltet sich jedoch die Suche danach für ihn als schwierig. "Die Voruntersuchungen sind abgeschlossen", sagte er. Das bedeute aber nicht, "dass es sich nicht noch lohnen würde, an der einen oder anderen Stelle noch mal weiterzumachen".

Schavan musste Amt abgeben

Annette Schavan hatte am Samstag die Konsequenzen aus der Affäre um ihre Doktorarbeit gezogen und war von ihrem Amt zurückgetreten. Am Donnerstag soll Wanka zu ihrer Nachfolgerin ernannt werden. Die 61-jährige war bislang in zwei Bundesländern Wissenschaftsministerin. Von 2000 bis 2009 leitete die gebürtige Sächsin in Brandenburg das Hochschulressort. 2010 wechselte sie nach Niedersachsen.

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