Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Parteien >

"Kein Platz für Fremdenfeindlichkeit"

Aufnahmestopp bei der AfD  

"Kein Platz für Fremdenfeindlichkeit"

01.10.2013, 18:04 Uhr | AFP, dpa

Die Alternative für Deutschland (AfD) will ehemalige Mitglieder der rechtspopulistischen Partei Die Freiheit nur noch in Ausnahmefällen aufnehmen. Der weitreichende Aufnahmestopp gelte auch für Überläufer anderer Kleinparteien, teilte die AfD mit. Wenn die Betreffenden "eine islamophobe und latent fremdenfeindliche Einstellung haben, haben sie bei uns nichts verloren", sagte Parteichef Bernd Lucke.

Ausnahmen sollen der Mitteilung zufolge möglich sein, wenn etwa die Mitgliedschaft schon längere Zeit zurückliegt. Der Aufnahme müsse aber ein protokolliertes Einzelgespräch vorausgehen und der Landesvorstand müsse zustimmen.

Lucke verwies auf den Beschluss des Bundesvorstands der Partei, dem zufolge die Mitgliedschaft in der AfD unvereinbar mit ausländerfeindlichen, rassistischen, antisemitischen, islamfeindlichen, rechtsextremen und linksextremen Gesinnungen sei.

Ausnahme für FDP-Mitglieder

Die neuen Bestimmungen sollen auch für frühere Mitglieder anderer Kleinparteien gelten - nicht aber für die FDP.

Die AfD war bei der Bundestagswahl mit 4,7 Prozent knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.

Mehr zu den Themen

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: