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Die Linke zofft: Sahra Wagenknecht von Reformern gestoppt

Parteiführung der Linken  

Reformer verhindern Wagenknecht-Kandidatur

08.10.2013, 17:59 Uhr | dpa

Die Linke zofft: Sahra Wagenknecht von Reformern gestoppt. Sahra Wagenknecht, Die Linke  (Quelle: dpa)

Sahra Wagenknecht soll "erste Stellvertreterin" von Linken-Fraktionschef Gregor Gysi werden. (Quelle: dpa)

Scharfer Gegenwind für Sahra Wagenknecht: Der Reformflügel der Linken hat wohl verhindert, dass die Vertreterin des streng sozialistischen Parteiflügels als gleichberechtigte zweite Vorsitzende neben Gregor Gysi ein größeres Gewicht in der Fraktionsspitze bekommt.

Demnach zeichnet sich im Streit um die künftige Führung der Linksfraktion im Bundestag ein Kompromiss ab. Gregor Gysi soll die Fraktion alleine weiterführen und Sahra Wagenknecht seine "erste Stellvertreterin" werden, heißt es aus Parteikreisen.

Abgeordnete müssen noch zustimmen

Reformer wie Stefan Liebich hatten es für einen Fehler gehalten, wenn sich Wagenknecht neben Gysi zur Wahl gestellt hätte. "Ich kämpfe dafür, dass Gregor Gysi alleine die Fraktion führt", sagte Liebich.

Wagenknecht, die bisher eine Doppelspitze zusammen mit Gysi angestrebt hatte, soll ihre Zustimmung signalisiert haben. Der Kompromissvorschlag soll den 64 Abgeordneten am Dienstag oder Mittwoch bei der Klausurtagung präsentiert werden.

Die Doppelspitze mit Wagenknecht wurde vor allem von den westdeutschen Fundamentalisten in der Fraktion befürwortet. Die ostdeutschen Pragmatiker sind dagegen für Gysi als alleinige Spitze. Der Linksfraktion gehören je 32 Abgeordnete aus Ost und West an, die aber nicht alle einem der beiden Lagern zuzuordnen sind.

Koalition mit Wagenknecht schwer machbar

Wagenknecht steht für eine deutlichere Abgrenzung von der SPD als Gysi. Zudem setzt die Lebensgefährtin von Ex-Parteichef Oskar Lafontaine höhere Hürden für Regierungsbeteiligungen als Vertreter des Reformflügel. Während die Fundamentalisten um die Preisgabe von Prinzipien bei Regierungsbeteiligungen fürchten, sind die Reformer eher zu Koalitionen bereit, um Teile der eigenen Ziele durchsetzen zu können.

Seit dem Antritt der neuen Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger im Sommer 2012 hat die Linkspartei die von Lafontaine postulierten "roten Linien" für Regierungsbeteiligungen aufgeweicht.

Gysi war bislang alleiniger Vorsitzender der Fraktion und inoffizieller Spitzenkandidat der Linken bei der Bundestagswahl.

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