Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Parteien >

CDU greift AfD an: "Sie gefährden massiv deutsche Interessen"

CDU greift AfD frontal an  

"Sie gefährden massiv deutsche Interessen"

15.01.2014, 13:07 Uhr | dpa

CDU greift AfD an: "Sie gefährden massiv deutsche Interessen". CDU-Vize Armin Laschet (Quelle: dpa)

Geht zum Angriff auf die AfD über: CDU-Vize Armin Laschet (Quelle: dpa)

Im Europawahlkampf will sich die CDU darum bemühen, dass die eurokritische Alternative für Deutschland (AfD) nicht ins EU-Parlament einzieht. Der CDU-Vizevorsitzende Armin Laschet sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin, seine Partei werde einen "dezidiert europafreundlichen Kurs" fahren und mit Herzblut, Leidenschaft und Sachverstand für die Einheit Europas werben.

"Wir haben das Ziel, die Anti-Europäer von der AfD unter drei Prozent zu drücken", fügte er mit Blick auf die gesenkte Hürde für den Einzug ins Europaparlament hinzu. "Es wäre schädlich, wenn die ins Europäische Parlament kämen. Sie wären keine guten Vertreter Deutschlands, da sie mit ihrer D-Mark-Nostalgie massiv deutsche Interessen und deutsche Arbeitsplätze gefährden."

Auf der Suche nach der Mehrheit in den Ländern

Ferner sollte die bei der Bundestagswahl erfolgreiche CDU nach Laschets Worten nun in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen an frühere Wahlsiege anknüpfen. "Das Wichtige ist, dass die CDU (...) auch wieder die Mehrheiten in den Ländern zurückgewinnt", sagte er. Er habe mit seinen beiden Stellvertreter-Kollegen Thomas Strobl (Baden-Württemberg) und Julia Klöckner (Rheinland-Pfalz) eine enge Zusammenarbeit vereinbart.

In der Debatte über den Wechsel von Politikern in die Wirtschaft mahnte Laschet an, jeweils den Einzelfall genau zu betrachten. "Es ist ein Unterschied, ob sich ein früherer Bundeskanzler in den Dienst des russischen Präsidenten begibt oder ob ein Minister für ein deutsches Staatsunternehmen arbeitet", sagte Laschet.

Er bezog sich damit auf den ehemaligen Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU), der möglicherweise zur Deutschen Bahn wechselt.

"Die Karenzzeit hängt vom Einzelfall ab. Ein Bundeskanzler kann sich nie in den Dienst einer fremden Macht stellen. Da wären selbst drei Jahre zu wenig Karenz gewesen." Laschet erinnerte damit an Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), der kurz nach dem Regierungswechsel 2005 zur Nord Stream AG gewechselt war, an der der russische Gaslieferant Gazprom maßgeblich beteiligt ist.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
UMFRAGE
Die CDU will die AfD bei der Europawahl verdrängen - wem drücken Sie die Daumen?

Anzeige
Fettarm & lecker: Heißluft-Fritteuse mit 9 Funktionen
für nur 199,60 € bei Weltbild
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018