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ARD-Umfrage: Die Grünen in Baden-Württemberg klar vor CDU

Neue Umfragen  

ARD: Grüne in Baden-Württemberg klar vor der CDU

04.03.2016, 09:54 Uhr | t-online.de, rtr

ARD-Umfrage: Die Grünen in Baden-Württemberg klar vor CDU. Winfried Kretschmann (li.), Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl 2016, bei einer Podiumsdiskussion neben Guido Wolf, Spitzenkandidat der CDU. (Quelle: dpa)

Winfried Kretschmann (li.), Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Spitzenkandidat der Grünen für die Landtagswahl 2016, bei einer Podiumsdiskussion neben Guido Wolf, Spitzenkandidat der CDU. (Quelle: dpa)

Die Grünen in Baden-Württemberg liegen einer ARD-Umfrage zufolge bei der Landtagswahl am 13. März klar vor der CDU und können stärkste Kraft werden. Laut Infratest-Dimap für die "Tagesthemen" kommen die Grünen auf 32, die CDU nur auf 28 Prozent der Stimmen.

Die SPD würde demnach auf 13 Prozent absacken - bei der Landtagswahl 2011 hatte sie noch 23,1 Prozent bekommen. Auch die AfD sieht die Umfrage jetzt bei 13 Prozent. Die FDP käme auf acht Prozent und würde wieder in den Landtag in Stuttgart einziehen. Die Linkspartei würde mit vier Prozent scheitern, obwohl sie sich gegenüber 2011 (2,8 Prozent) verbessert hat.

Verantwortlich für den Schub für die Grünen scheinen vor allem die hohen Sympathiewerte für Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) zu sein. Im direkten Vergleich mit seinem CDU-Herausforderer Guido Wolf würden ihn 64 Prozent der Befragten wählen, nur 17 Prozent sprachen sich für Wolf aus. 51 Prozent waren in der Umfrage dafür, dass die Grünen die nächste Landesregierung führen sollten.

Kopf-an-Kopf-Rennen in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz, wo ebenfalls am 13. März ein neuer Landtag gewählt wird, liegen dagegen SPD und CDU fast gleich auf: Die CDU unter ihrer Spitzenkandidatin Julia Klöckner kam auf 36 Prozent. Die SPD unter Ministerpräsidentin Malu Dreyer verzeichnete 34 Prozent. Drittstärkste Partei würde demnach die rechtspopulistische AfD mit neun Prozent. Die Grünen erreichten sieben (2011: 15,4 Prozent) und die FDP fünf Prozent (2011: 4,2 Prozent). Die Linken würden auch in Mainz mit vier Prozent den Einzug in den Landtag verfehlen. 2011 hatten sie 3,0 Prozent der Stimmen bekommen.

Im Fall einer Direktwahl der Ministerpräsidentin läge Amtsinhaberin Dreyer der Umfrage zufolge mit 50 Prozent klar vorne. Für ihre Herausforderin Klöckner würden sich demnach 30 Prozent entscheiden.

AfD kann drittstärkste Kraft in Sachsen-Anhalt werden

Im dritten Bundesland, an dem am 13. März ein neuer Landtag gewählt wird, Sachsen-Anhalt, liegt die CDU mit 31 Prozent vorne, gefolgt von der Linken mit 21 Prozent. Beide Parteien würden sich damit gegenüber 2011 leicht verschlechtern.

Die AfD könnte mit 19 Prozent aus dem Stand drittstärkste Kraft werden, die SPD käme auf 15 Prozent (2011: 21,5 Prozent). Die Grünen würden mit 5,5 Prozent knapp in den Landtag in Magdeburg einziehen (2011: 7,1 Prozent). Die FDP würde den Einzug mit 4,5 Prozent knapp verpassen, auch wenn sie sich gegenüber 2011 leicht verbessert, als sie 3,8 Prozent bekam.

Mit 46 Prozent liegt der Umfrage zufolge Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) bei den Sympathiewerten vorne. Nur zwölf Prozent der Befragten wollen demnach den Herausforderer der Linken, Wulf Gallert, als Regierungschef - also auch nicht alle Anhänger seiner Partei. Ebenfalls nur zwölf Prozent sprechen sich für die SPD-Spitzenkandidatin Katrin Budde aus. 54 Prozent der Befragten befürworten, dass die Koalition von CDU und SPD fortgesetzt werden soll.

In Baden-Württemberg wurden vom 29. Februar bis 2. März 1002 Wahlberechtigte befragt. In Rheinland-Pfalz wurden 1004 Wahlberechtigte am 1. und 2. März befragt. In Sachsen-Anhalt fand die Umfrage vom 29. Februar bis zum 2. März unter 1001 Wahlberechtigten statt. Bei großen Parteien liegt die Fehlertoleranz der Angaben bei 3,1 Prozentpunkten, bei kleineren Parteien (unter fünf Prozent Stimmenanteil) bei 1,4 Prozentpunkten.

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