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Kretschmann in Umfrage beliebtester deutscher Politiker

ZDF-Politbarometer  

Kretschmann in Umfrage beliebtester deutscher Politiker

08.04.2016, 20:22 Uhr | dpa, t-online.de

Kretschmann in Umfrage beliebtester deutscher Politiker. Nach der gewonnenen Landtagswahl kann sich Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann auch über hohe Beliebtheitswerte beim ZDF-Politbarometer freuen. (Quelle: dpa)

Nach der gewonnenen Landtagswahl kann sich Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann auch über hohe Beliebtheitswerte beim ZDF-Politbarometer freuen. (Quelle: dpa)

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist in einer Umfrage zum beliebtesten Politiker in Deutschland aufgestiegen. Der Grüne schaffte es beim ZDF-Politbarometer nach monatelanger Abstinenz wieder in die Top Ten - und landete prompt auf Platz eins.

Der große Sieger der Landtagswahl vom 13. März verdrängt Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) auf Platz zwei. Es folgen Finanzminister Wolfgang Schäuble und Kanzlerin Angela Merkel (beide CDU). Steinmeier hatte Schäuble zu Jahresbeginn von der Spitzenposition verdrängt. Der Finanzminister war mehrere Monate lang der beliebteste deutsche Politiker gewesen, nachdem Angela Merkel ihren ersten Rang im Spätsommer eingebüßt hatte.

Bei der Wahl in Baden-Württemberg waren die Grünen mit einem Rekordergebnis von über 30 Prozent erstmals stärkste Kraft in einem Bundesland geworden. Der Erfolg wird vor allem Regierungschef Kretschmann und seinem Politikstil zugeschrieben, der mit seiner pragmatischen Art auch konservative Wählerschichten für die Partei mobilisiert hat.

Grün-schwarze Gespräche mit erstem Ergebnis

Derweil haben sich Grüne und CDU bei ihren Koalitionsverhandlungen im Südwesten auf erste finanzpolitische Schwerpunkte geeinigt. So ist die Digitalisierung mit der landesweiten Bereitstellung schneller Internetverbindungen für beide Seiten ein vorrangiges Projekt, wie Kretschmann und CDU-Landeschef Thomas Strobl nach Gesprächen in kleiner Runde betonten.

Dafür sind 500 Millionen Euro im Gespräch. Gemeinsam wolle man den Haushalt konsolidieren und zugleich Spielräume für eigene Schwerpunkte schaffen. Kretschmann zeigte sich zuversichtlich, dass sich "schöne Gestaltungskorridore" ergeben.

Kretschmann sagte, die haushaltspolitischen Gespräche stünden am Anfang, damit man sich später nicht "dauernd in den Haaren" liege. Strobl zeigte sich zuversichtlich, dass es am Ende einen Koalitionsvertrag geben wird.

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