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AfD-Mann Sebastian Wippel wünscht Politikern den Terrortod

Eklat in Sachsen  

AfD-Mann wünscht Politikern den Terrortod

01.09.2016, 07:16 Uhr | t-online.de

AfD-Mann Sebastian Wippel wünscht Politikern den Terrortod. Sebastian Wippel, Mitglied der Landtagsfraktion der AfD in Sachsen, hat mit seiner Äußerung Empörung ausgelöst. (Quelle: dpa)

Sebastian Wippel, Mitglied der Landtagsfraktion der AfD in Sachsen, hat mit seiner Äußerung Empörung ausgelöst. (Quelle: dpa)

Der AfD-Abgeordnete Sebastian Wippel hat für einen Eklat gesorgt: Mit Blick auf die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung bedauerte Wippel, dass es bei den jüngsten Terroranschlägen in Bayern und Baden-Württemberg "nicht die Verantwortlichen dieser Politik getroffen" habe.

Das berichtet der MDR. Demnach hätten die Abgeordneten des sächsischen Landtags fraktionsübergreifend empört auf die verbale Entgleisung reagiert. "Das ist eine Selbstentlarvung der AfD", twitterte Valentin Lippmann von Bündnis 90/Die Grünen.

Er hätte nicht geglaubt, dass man das im 21. Jahrhundert in einem demokratischen Staat ernsthaft im Parlament sagen könne, empörte sich der Landtagsabgeordnete.  

Wörtlich hat sich Wippel wie folgt geäußert:

"Unsere Bundeskanzlerin hat uns hier eine Suppe eingebrockt. Eine Suppe, die niemand bestellt hat, nach dem Rezept 'Wir schaffen das'. Das ist ein bisschen einfach. Und nun haben wir die Quittung bekommen, jetzt auch in Deutschland erstmalig mit den Anschlägen in Bayern und Baden-Württemberg. Leider hat es nicht die Verantwortlichen dieser Politik getroffen."

Politiker spricht von einem "Ausrutscher"

Wippel versuchte hinterher, seine Äußerung zu verharmlosen: So etwas könne in einer freien Rede schon Mal passieren, sagte der AfD-Politiker und entschuldigte sich für den "Ausrutscher". Landtagspräsident Matthias Rößler nannte Wippels Rechtfertigung ein "zynisches Bedauern" und erteilte einen Ordnungsruf.

Die SPD warnte davor, die Flüchtlingsfrage mit der Terrorgefahr zu verbinden. Anschläge habe es auch schon vor der Flüchtlingswelle gegeben.

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