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Seehofer sagt Russlandreise ab: Lage nach Landtagswahl MV zu kritisch

Wegen innenpolitischer Lage  

Seehofer sagt Russlandreise ab

07.09.2016, 07:38 Uhr | AFP

Seehofer sagt Russlandreise ab: Lage nach Landtagswahl MV zu kritisch. Horst Seehofer schlägt Alarm: Der bayerische Ministerpräsident verlangt von Angela Merkel einen Kurswechsel. (Quelle: dpa)

Horst Seehofer schlägt Alarm: Der bayerische Ministerpräsident verlangt von Angela Merkel einen Kurswechsel. (Quelle: dpa)

CSU-Chef Horst Seehofer hat nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern seine für Anfang Oktober geplante Russlandreise wegen der innenpolitischen Lage in Deutschland auf einen nicht genannten Termin verschoben. 

"Aufgrund der innenpolitischen Situation und wichtiger anstehender politischer Entscheidungen, die seine Anwesenheit in Bayern und Deutschland erforderlich machen, hat sich der Ministerpräsident für eine Verschiebung der Reise entschieden", erklärte die bayerische Staatskanzlei in München.

Seehofer habe sein Kabinett darüber informiert. Um welche wichtigen politischen Entscheidungen es geht, wurde nicht mitgeteilt.

Lage "höchst bedrohlich"

Der Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende sagte gleichzeitig seine Teilnahme am für Mittwochabend bevorstehenden Auftakt zum Münchener Oktoberfest in der bayerischen Vertretung in Berlin ab. Hier lässt sich Seehofer von seiner stellvertretenden Ministerpräsidentin Ilse Aigner (CSU) vertreten.

Seehofer hatte nach der Wahlschlappe der CDU in Mecklenburg-Vorpommern Alarm geschlagen und die Lage für die Union als "höchst bedrohlich" beschrieben. In der "Süddeutschen Zeitung" forderte er bis Oktober Entscheidungen bei den Themen Steuern, innere Sicherheit, Rente und Zuwanderung.

Reise wird nachgeholt

In Moskau wollte Seehofer auch Russlands Präsidenten Wladimir Putin treffen. Laut Staatskanzlei hat die Reise weiter eine hohe Bedeutung für Bayern, sie werde nachgeholt.

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