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Wahl Berlin: SPD in ARD-Umfrage nur noch knapp vor CDU - AfD bei 15%

ARD-Umfrage  

SPD vor Wahl in Berlin nur noch knapp vorn

08.09.2016, 18:24 Uhr | rtr , dpa , t-online.de

Wahl Berlin: SPD in ARD-Umfrage nur noch knapp vor CDU - AfD bei 15%. Wahlplakat der SPD in Berlin: Die Partei muss mit deutlichen Verlusten rechnen. (Quelle: imago/Zeitz)

Wahlplakat der SPD in Berlin: Die Partei muss mit deutlichen Verlusten rechnen. (Quelle: imago/Zeitz)

Bei der Abgeordnetenhaus-Wahl in Berlin am übernächsten Sonntag wird die SPD laut einer Umfrage für die ARD stärkste Partei bleiben - aber nur ganz knapp. Mit 21 Prozent bekäme sie nur wenig mehr Stimmen als die CDU.

Diese liegt in der Umfrage bei 19 Prozent. Solch kleine Abstände bewegen sich bereits im Bereich der statistischen Fehlertoleranz, die das ausführende Institut Infratest dimap für die großen Parteien mit plus/minus drei Prozent angibt.

Für die SPD und den regierenden Bürgermeister Michael Müller wäre es das schlechteste Ergebnis im Nachkriegs-Berlin. Vor fünf Jahren hatten die Sozialdemokraten mit Klaus Wowereit noch 28,3 Prozent geholt.

Die CDU würde nicht ganz so stark abstürzen - sie hatte 2011 23,3 Prozent bekommen. Drittstärkste Kraft sind derzeit die Grünen, die leicht auf 16 (17,6) Prozent verlieren, gefolgt von Linkspartei und der AfD mit jeweils 15 Prozent.

Die FDP, die vor fünf Jahren mit 1,8 Prozent aus dem Abgeordnetenhaus geflogen war, kann mit derzeit fünf Prozent auf eine Rückkehr in das Landesparlament hoffen. Weitere Parteien kämen zusammen auf neun Prozent. Bei einem solchen Wahlergebnis am 18. September wären eine Fortsetzung der rot-schwarzen Koalition oder ein anderes Zweierbündnis nicht möglich.

Berliner würden Müller bevorzugen, sind aber nicht sehr zufrieden

41 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, dass die SPD die nächste Landesregierung führen soll. Bei einer Direktwahl würden sich demnach 44 Prozent für Amtsinhaber Müller entscheiden, nur 19 Prozent für seinen CDU-Herausforderer Frank Henkel.

Allerdings sind nur 39 Prozent mit der Arbeit des Senats zufrieden, 58 Prozent sind es nicht. Damit schneiden Müller und der Senat im Urteil der Wähler deutlich schlechter ab als ihre Pendants in Mecklenburg-Vorpommern, wo SPD-Ministerpräsident Erwin Sellering am vergangenen Sonntag die Landtagswahl klar gewann. Für Sellering hatten sich 65 Prozent der vor der Wahl Befragten ausgesprochen, und mit der Arbeit seiner Regierung waren 61 Prozent zufrieden.

Für die Umfrage interviewte Infratest dimap am 6. und 7. September telefonisch 1002 Wahlberechtigte.

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