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Ursula von der Leyen will Verteidigungsministerin bleiben

Nach Bundestagswahl 2017  

Von der Leyen will Verteidigungsministerin bleiben

11.09.2016, 08:30 Uhr | AFP

Ursula von der Leyen will Verteidigungsministerin bleiben. Will im Amt bleiben: Ursula von der Leyen. (Quelle: Reuters)

Will im Amt bleiben: Ursula von der Leyen. (Quelle: Reuters)

Ursula von der Leyen (CDU) will auch nach der kommenden Bundestagswahl Verteidigungsministerin bleiben. Damit erteilte sie Vermutungen, sie wolle als Kanzlerin kandidieren, eine Absage. Gleichzeitig räumte sie ein, zu Beginn ihres Amtes Probleme gehabt zu haben.

"Mein Platz ist im Bendlerblock", dem Hauptstadtsitz des Verteidigungsministeriums, sagte von der Leyen den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Der "Spiegel" berichtete, von der Leyen arbeite bereits an einer Agenda für eine weitere Amtszeit.

"Sprung ins kalte Wasser"

Von der Leyen werden Ambitionen auf andere Ämter nachgesagt, darunter das der Bundeskanzlerin. "Ich möchte sehr gerne als Verteidigungsministerin weitermachen", sagte die Ministerin nun den RND-Zeitungen. Sie habe so viele Modernisierungsprojekte für die Truppe auf den Weg gebracht, "daran will ich weiterarbeiten". Als Beispiele nannte sie "die Trendwende in Material und Personal, in den Finanzen, aber auch wie Deutschland international seine gewachsene Verantwortung wahrnimmt".

Zu Beginn ihrer Tätigkeit im Verteidigungsressort habe sie "vom Militärfach kaum Ahnung" gehabt, räumte von der Leyen ein. Es sei für sie ein Sprung ins kalte Wasser gewesen. "Ich wusste aber aus meinen früheren Ämtern, wie man sich schnell in neue Themen einarbeitet", sagte sie. Neu sei für sie aber gewesen, "das riesige operative Geschäft in einer Organisation mit 250.000 Menschen gut zu führen".

Wichtige Entscheidungen bereits verschoben

Der "Spiegel" berichtete, von der Leyen arbeite bereits an konkreten Plänen für eine weitere Amtszeit. Das habe sie ihrem Führungsteam Ende August klargemacht. Sie habe zudem ihren Willen bekräftigt, gemeinsam mit ihrer Staatssekretärin Katrin Suder die Reformen im pannenanfälligen Rüstungsbereich der Bundeswehr voranzutreiben. Wichtige Entscheidungen im Rüstungssektor habe von der Leyen schon auf 2018 verschoben, berichtete der "Spiegel". Sie wolle erst dann über ein Nachfolgemodell für das Sturmgewehr G36 sowie einen neuen Kampfjet für die Luftwaffe entscheiden.

Von der Leyen hatte im vergangenen Jahr entschieden, das G36 in seiner bisherigen Form auszumustern. Expertengutachten hatten Präzisionsmängel etwa bei extremen Außentemperaturen festgestellt. Das Gewehr soll nun schrittweise durch ein neues ersetzt werden. Aus der SPD kam vor einigen Tagen die Forderung, vor der Bundestagswahl über ein neues Sturmgewehr zu entscheiden.

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