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Martin Schulz soll SPD-Kanzlerkandidat werden

Front gegen Gabriel  

Schulz soll SPD-Kanzlerkandidat werden

07.10.2016, 14:55 Uhr | t-online.de, rtr

Martin Schulz soll SPD-Kanzlerkandidat werden. Martin Schulz soll angeblich Kanzlerkandidat der SPD werden. (Quelle: dpa)

Martin Schulz soll angeblich Kanzlerkandidat der SPD werden. (Quelle: dpa)

Wer tritt für die SPD als Kanzlerkandidat an? Nach Informationen des "Spiegel" deutet sich bei den Genossen eine Überraschung an: Martin Schulz soll es machen.

Schulz müsse in absehbarer Zeit bekennen, ob er noch einmal als EU-Parlamentspräsident kandidiert. Deshalb könne die Entscheidung noch im Oktober fallen, so das Nachrichtenmagazin.

Breite Front gegen Gabriel

Sicher ist offenbar, dass Sigmar Gabriel es nicht machen soll: "Über alle Flügel und Landesgruppen hinweg gibt es eine breite 'Bloß nicht Gabriel'-Bewegung", sagte ein einflussreicher Abgeordneter dem Magazin.

Gabriel habe außerdem nicht nur mit Kritik innerhalb der Partei zu kämpfen, sondern sei auch bei SPD-Wählern unbeliebt. Das hätten interne Umfragen ergeben.

Zudem fürchten laut "Spiegel" viele Sozialdemokraten, dass sich Gabriel bei einer Kandidatur selbst im Weg stehen könnte. "Wir brauchen einen Kandidaten, der rockt, der es aber vor allem nicht selbst verbockt", so ein SPD-Spitzenpolitiker gegenüber dem Magazin.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Axel Schäfer warnte unterdessen davor, Gabriel als geeigneten Kanzlerkandidaten in Frage zu stellen. "Die SPD darf ihre Spitzenleute nicht selbst beschädigen", sagte Schäfer dem Berliner "Tagesspiegel".

Gabriel gibt sich entspannt

Gabriel selbst sagte derweil in Berlin, er sehe seine Partei nicht unter Zugzwang. "Solange die Union nicht Klarheit hat, wer bei denen antritt, obwohl sie die Kanzlerin stellt, ist die SPD unter gar keinem Druck", sagte der Vizekanzler.

"In der CDU gibt es offensichtlich große Not, weil man Angst hat, dass Frau Merkel nicht nochmal antreten könnte." Verglichen damit befinde sich seine SPD in einer komfortablen Lage.

Zu Spekulationen, wonach EU-Parlamentspräsident Martin Schulz von führenden Parteimitgliedern als Kanzlerkandidat favorisiert werde, äußerte sich Gabriel nicht direkt. Er sagte aber, dass es für seine Partei schön sei, wenn Beobachter mehrere Mitglieder "für in der Lage halten, Frau Merkel abzulösen".

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