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Angela Merkel erklärt Kandidatur: "Diese Wahl wird wie keine andere"

Merkel erklärt ihre Kandidatur  

"Diese Wahl wird wie keine andere - schwierig"

21.11.2016, 07:59 Uhr | dpa, rtr, t-online.de

Angela Merkel erklärt Kandidatur: "Diese Wahl wird wie keine andere". Kanzlerin Angela Merkel will in stürmischen Zeiten das Ruder nicht aus der Hand geben. (Quelle: Reuters)

Kanzlerin Angela Merkel will in stürmischen Zeiten das Ruder nicht aus der Hand geben. (Quelle: Reuters)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat offiziell ihre Bereitschaft angekündigt, erneut für den CDU-Vorsitz und auch für die Kanzlerkandidatur 2017 anzutreten. In einer Pressekonferenz am Abend in Berlin erklärte sie sich.

Die Menschen hätten in diesen Zeiten wenig Verständnis, "wenn ich jetzt nicht noch einmal meine ganze Erfahrung und das, was mir an Gaben und Talenten gegeben ist, in die Waagschale werfen würde, um meinen Dienst für Deutschland zu tun", sagte die Kanzlerin.

"Ich habe sprichwörtlich unendlich viel darüber nachgedacht. Die Entscheidung für eine vierte Kandidatur ist nach elf Amtsjahren alles andere als trivial."

Starke Polarisierung der Gesellschaft

Die Entscheidung über die erneute Kandidatur sei Merkel nicht leicht gefallen, sagte zuvor auch ein führendes CDU-Mitglied. Die Kanzlerin habe in der Vorstandsklausur am Nachmittag erklärt, sie habe "Stunden über Stunden darüber nachgedacht". Deutschland und die CDU hätten ihr viel gegeben. Das wolle sie zurückgeben 

All das, was besonders nach dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl mit ihr verbunden werde, "das ehrt mich zwar, aber ich empfinde es auch sehr stark als grotesk und geradezu absurd", sagte Merkel. Insgesamt gehe es in der Politik um den Ausgleich von Interessen.

Anfechtungen von allen Seiten

"Mein Ziel in der Politik ist es, für den Zusammenhalt in unserem Land zu arbeiten", sagte Merkel. "Wir wollen miteinander wie Demokraten streiten." Sie freue sich auf die politischen Auseinandersetzungen in den kommenden Monaten. "Wir werden sie unter Demokraten führen und im Ton der Demokraten."

Merkel erwartet im kommenden Bundestagswahlkampf Anfechtungen von allen Seiten. "Diese Wahl wird wie keine zuvor - jedenfalls seit der deutschen Wiedervereinigung nicht - schwierig", sagte die Kanzlerin.

"Jetzt weiß ich genau, was wir weiter machen müssen"

Sie erwarte nicht nur Herausforderungen von Rechts und von Links und eine starke Polarisierung der Gesellschaft. Auch europäisch und international drohten Anfechtungen "für unsere Werte" und "unsere Art zu leben". 

In den vergangenen elf Jahren habe die von ihr geführte Regierung einiges erreicht, sagte Merkel. "Und jetzt weiß ich genau, was wir weiter machen müssen", so die Kanzlerin. Als Beispiele nannte sie unter anderem, das Rentensystem zukunftsfest zu machen und die Digitalisierung voranzutreiben. Diese Fragen reizten sie. "In meiner Arbeit kann ich Erfahrung in die Waagschale werfen, Kenntnis und natürlich auch neue Ideen."

Merkel will volle Amtszeit

Merkel strebt nach eigenen Worten eine volle Amtszeit bis zum Jahr 2021 an. Sie hatte zuvor bereits in den CDU-Gremien ihre Bereitschaft zu einer weiteren Kandidatur erklärt. Anfang Dezember will sie sich auf dem Parteitag in Essen dann erneut zur Parteichefin wählen lassen.

Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer werde nach den Worten der Kanzlerin nicht zum Parteitag kommen. Beide hätten sich geeinigt, "im Sinne der Reziprozität" (Wechselseitigkeit) zu verfahren, sagte Merkel.

Sie sei nicht beim CSU-Parteitag gewesen, deshalb werde Seehofer auch nicht Gast beim CDU-Parteitag sein. Beide wollten sich aber zu Beginn des Jahres treffen, um über ein gemeinsames Programm für die Bundestagswahl 2017 zu beraten.

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