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Altkanzler Schröder wirbt für Rot-Rot-Grün - und kritisiert Merkel

Altkanzler macht Wahlkampf  

Schröder wirbt für Rot-Rot-Grün - und kritisiert Merkel

07.12.2016, 16:09 Uhr | t-online.de

Altkanzler Schröder wirbt für Rot-Rot-Grün - und kritisiert Merkel. Gerhard Schröder neben der Statue von Willy Brandt in der SPD-Zentrale in Berlin. (Quelle: imago/IPON)

Gerhard Schröder neben der Statue von Willy Brandt in der SPD-Zentrale in Berlin. (Quelle: imago/IPON)

Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) hat sich in den anstehenden Bundestagswahlkampf eingeschaltet. Er warf Kanzlerin Angela Merkel vor, Verdruss bei den Wählern zu schüren, und warb für Rot-Rot-Grün.

Schröder äußerte sich in der "Wirtschaftswoche". Er sagte dem Magazin mit Blick auf den CDU-Bundesparteitag in Essen, was dort beschlossen worden sei, habe nur noch wenig mit der Willkommenskultur von 2015 zu tun. "Frau Merkel versucht angesichts der Kritik aus ihrer Partei mit aller Kraft, wieder zur alten Normalität zurück zu kehren bzw. eine noch schärfere Flüchtlingspolitik zu verfolgen als vor der Grenzöffnung. Wenn man einen politischen Kurs so radikal korrigiert, sollte man das auch öffentlich zugeben, sonst führt das bei den Wählern zu noch mehr Verdruss.“

SPD soll Rot-Rot-Grün anstreben

Zugleich forderte Schröder seine Partei auf, die Machtoption Rot-Rot-Grün nicht aufzugeben. "Ich finde richtig, dass sie sich Machtoptionen offen hält, also auch die Machtoption Rot-Rot-Grün - wenn diese vernünftig umsetzbar ist. Dafür müsse sich die Linke aber noch in einigen Punkten bewegen, in denen sie "unrealistische" Forderungen habe, sagte der Kanzler und nannte als Beispiele die Wirtschafts- und Außenpolitik.

Die SPD solle trotz niedriger Wahlergebnisse mit Zuversicht in den Wahlkampf gehen, sagte Schröder: "Sicher, geschätzt 25 Prozent für die SPD sind gerade nicht so viel. Aber auch die Union ist weit entfernt von früheren Umfragewerten und muss noch viel mehr als die SPD die Konkurrenz der AfD fürchten."

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