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Umfrage: Grüne, Linke und Piratenpartei im Aufwind

Umfrage: Grüne, Linke und Piraten im Aufwind

27.01.2012, 13:33 Uhr | AFP, dpa

Umfrage: Grüne, Linke und Piratenpartei im Aufwind. Gewinner und Verlierer: Linke, Grüne und Piraten leicht im Aufwind, für die FDP geht's weiter bergab (Quelle: dpa/dapd)

Gewinner und Verlierer: Linke, Grüne und Piraten leicht im Aufwind, für die FDP geht's weiter bergab (Quelle: dpa/dapd)

Gut anderthalb Jahre vor der nächsten Bundestagswahl gibt es wenig Bewegung im politischen Kräfteverhältnis - auch wenn sich Grüne, Linke und Piratenpartei leicht im Aufwind befinden. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer.

Wenn bereits am nächsten Sonntag gewählt würde, kämen CDU/CSU nach der Umfrage unverändert auf 36 Prozent. Die SPD verschlechtert sich um einen Punkt auf 30 Prozent. Die FDP büßt ebenfalls einen Punkt ein und erreicht nur noch drei Prozent.

Grüne, Linke und die Piraten verbessern sich in der Sonntagsfrage um jeweils einen Punkt. Die Grünen erreichen 16 Prozent, die Linke liegt bei sieben Prozent, und die Piratenpartei würde mit fünf Prozent knapp in den Bundestag einziehen.

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Hälfte für Rücktritt Wulffs

Derweil verliert Bundespräsident Christian Wulff in der Bevölkerung immer weiter an Rückhalt: Die Hälfte der Bürger, 50 Prozent, spricht sich für einen Rücktritt aus. 45 Prozent finden, Wulff solle im Amt bleiben. Drei Viertel der Befragten halten den Bundespräsidenten durch seine Kredit- und Medienaffäre für dauerhaft beschädigt.

In der Vorwoche hatte der ARD-"Deutschlandtrend" ergeben, dass 46 Prozent für einen Rückzug sind, 45 Prozent dagegen. Vor zwei Wochen lag das Verhältnis beim "Politbarometer" noch ausgeglichen bei 44 Prozent für einen Rücktritt und 44 Prozent gegen einen Amtsverzicht.

Merkel weiter oben auf der Liste

Die Liste der zehn wichtigsten Politiker wird weiterhin von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit einem unveränderten Wert von 1,7 angeführt. Auf Platz zwei kam der SPD-Politiker Peer Steinbrück mit ebenfalls unveränderten 1,5. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier belegte mit einem Wert von 1,4 (zuvor 1,3) den dritten Platz. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kam mit 1,3 (zuvor 1,2) auf den vierten Platz.

Im Mittelfeld lagen SPD-Chef Sigmar Gabriel, der sich auf 0,7 verbesserte (zuvor 0,5), Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ebenfalls mit 0,7 (zuvor 0,5) sowie CSU-Chef Horst Seehofer mit leicht schwächeren 0,5 (zuvor 0,7). Grünen-Chefin Claudia Roth belegte mit einem Wert von 0,2 Platz acht.

Weiter im Negativbereich eingestuft wurden Außenminister Guido Westerwelle (FDP), der sich aber auf minus 1,2 (zuvor minus 1,4) verbessern konnte, und FDP-Chef Philipp Rösler, der mit minus 1,4 auf seinem Negativrekord von vor zwei Wochen verharrte.

Die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragte von Dienstag bis Donnerstag 1262 Wahlberechtigte.

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