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Mehrheit der Deutschen hofft auf Comeback der FDP

Aktuelle Umfrage  

Deutsche hoffen auf Comeback der FDP

06.12.2013, 12:18 Uhr | t-online.de, dpa

Mehrheit der Deutschen hofft auf Comeback der FDP. Deutsche hoffen auf Comeback der FDP (Quelle: dpa)

Einen Funken Hoffnung gibt es noch für die FDP: Die meisten Deutschen wollen sie zurück auf der politischen Bühne. (Quelle: dpa)

Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich ein Wiedererstarken der FDP. Laut einer aktuellen Umfrage fänden es 59 Prozent der Bundesbürger schade, wenn die Freidemokraten in der deutschen Politik keine Rolle mehr spielen würden.

35 Prozent vertreten im ARD-"Deutschlandtrend" die Ansicht, die FDP werde nicht mehr benötigt. Die Hälfte der Befragten ist überzeugt, dass mit Christian Lindner an der Parteispitze ein Neuanfang gelingen könnte.

Union legt zu, SPD verliert

Noch ist eine Rückkehr in den Bundestag allerdings nicht in Sicht. Bei der sogenannten Sonntagsfrage stagniert die FDP bei 3 Prozent. Demgegenüber legt die Union im Vergleich zum Vormonat um einen Punkt zu und kommt auf 43 Prozent.

Die SPD verliert einen Punkt und erreicht 25 Prozent. Die Grünen liegen unverändert bei zehn Prozent, die Linkspartei ebenso unverändert bei neun Prozent.

Mehrheit für SPD-Mitgliederentscheid

Rückenwind gibt es im "Deutschlandtrend" sowohl für die SPD-Mitgliederbefragung als auch für den ausgehandelten Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD. Die Mehrheit der Bundesbürger (55 Prozent) findet es richtig, dass alle SPD-Mitglieder über den Koalitionsvertrag von Union und SPD entscheiden dürfen. 41 Prozent sprechen sich dagegen aus.

Mehr als zwei Drittel der Deutschen (69 Prozent) finden, dass Parteimitglieder generell öfter auf diese Weise an grundlegenden politischen Entscheidungen beteiligt werden sollten. Nur 29 Prozent lehnen das ab.

81 Prozent für Mütterrente

Zustimmung finden auch die wichtigsten Beschlüsse des Koalitionsvertrags: 84 Prozent halten die Rente mit 63 nach 45 Berufsjahren für den richtigen Weg, 81 Prozent die Mütterrente, 78 Prozent den flächendeckenden Mindestlohn ab 2017, 63 Prozent die Pkw-Maut für Ausländer und 54 Prozent die geplante doppelte Staatsbürgerschaft.

Kritisch beäugt die Mehrheit der Deutschen allerdings die Finanzierung dieser Vorhaben: 52 Prozent halten den Vorwurf, der Koalitionsvertrag belaste wegen der darin enthaltenen Rentenbeschlüsse die künftigen Generationen zu sehr, für berechtigt. In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen tun dies sogar 64 Prozent.

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