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AfD klettert im Stern-RTL-Wahltrend auf Rekordhoch

Umfrage nach Europawahl  

AfD klettert auf Rekordhoch

04.06.2014, 11:38 Uhr | t-online.de, rtr

AfD klettert im Stern-RTL-Wahltrend auf Rekordhoch. AfD-Gründungsmitglied Bernd Lucke wurde bei der Europawahl Abgeordneter im Europäischen Parlament (Quelle: Reuters)

AfD-Gründungsmitglied Bernd Lucke wurde bei der Europawahl Abgeordneter im Europäischen Parlament (Quelle: Reuters)

Nach ihrem Erfolg bei der Europawahl erzielt die euroskeptische Partei Alternative für Deutschland (AfD) in der neuesten Forsa-Umfrage acht Prozent. Sie kommt damit auf einen Prozentpunkt mehr als bei der Wahl für das Europäische Parlament am 25. Mai.

Gegenüber dem in der Vorwoche veröffentlichten Stern-RTL-Wahltrend legt die Partei zwei Punkte zu. Dagegen verlieren die Unionsparteien mit 38 Prozent und die SPD mit 23 Prozent jeweils zwei Punkte. Linke und Grüne kommen auf zehn Prozent, die FDP stagniert bei vier Prozent.

AfD künstlich hochgejubelt?

Als Hauptgrund für den Aufschwung der AfD nennt Forsa-Chef Manfred Güllner das von Medien und Politikern kommentierte gute Abschneiden der Partei bei der Europawahl. "Obwohl die AfD nicht mehr Stimmen bekam als bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr, ist der Eindruck entstanden, dass sie großen Zulauf erhalten hat", sagte er.

Weil der Anteil der Nichtwähler um vier Prozentpunkte abnahm, spreche einiges dafür, so Güllner, "dass die AfD jetzt auch aus diesem Lager Stimmen erhalten hat".

Jeder Dritte will die AfD im Bundestag sehen

Nach einer weiteren Forsa-Umfrage fände es jeder dritte Deutsche gut, wenn die AfD auch im nächsten Bundestag vertreten wäre. Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent hält das für nicht wünschenswert.

"Wenn derzeit ein Drittel der Befragten einen Einzug der AfD auch in den Bundestag befürwortet, bestätigt das die Tendenz, dass neben der klassischen AfD-Klientel aus einem bestimmten Segment der deutschen Mittelschicht nun auch Angehörige der Unterschicht, die bislang in überdurchschnittlicher Weise zur Wahlenthaltung tendierten, zur AfD wandern", glaubt Güllner laut "Stern".

Lucke überzeugt aber nicht

Dass der AfD-Vorsitzende Bernd Lucke mit den Problemen in Deutschland besser fertig werden könnte als andere Politiker, glauben allerdings nur acht Prozent aller wahlberechtigten Bundesbürger. Eine breite Mehrheit von 80 Prozent traut ihm das nicht zu. Etwas mehr überzeugt von der politischen Kompetenz Luckes als der Durchschnitt aller Befragten sind - neben den AfD-Sympathisanten (55 Prozent) - Arbeiter (18 Prozent), Hauptschulabgänger (elf Prozent) und Anhänger der Linken (zehn Prozent).

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